Der SC Frintrop hat in der Bezirksliga Gruppe 6 einen perfekten Saisonstart hingelegt. Am Sonntag feierten die Essener den dritten Sieg im dritten Spiel.

SC Frintrop

Fischer-Team feiert einen Traumstart

Martin Herms
22. August 2016, 16:02 Uhr

Der SC Frintrop hat in der Bezirksliga Gruppe 6 einen perfekten Saisonstart hingelegt. Am Sonntag feierten die Essener den dritten Sieg im dritten Spiel.

Im Essener Duell gegen die DJK Katernberg 19 fuhr das Team von Trainer Sascha Fischer einen hochverdienten 3:1 (1:1)-Heimsieg ein. Die Hausherren ließen sich auch von einem frühen Eigentor durch [person=15611]Chris Vinken[/person] (10.) nicht beirren. [person=12413]Mehmet Gül[/person] (14., 90.) und [person=6588]Markus Lihs[/person] (46.) drehten das Spiel und sorgten für freudestrahlende Gesichter am Schemmannsfeld. Die Frintroper weisen eine perfekte Bilanz vor und stehen hinter der bisherigen Übermannschaft Blau-Weiß Mintard auf Platz zwei. "Wir haben endlich einen perfekten Saisonstart hingelegt. Die Mannschaft spielt auf einem sehr hohen Niveau und war Katernberg klar überlegen. Ich bin sehr zufrieden", unterstreicht Fischer.

Für den Trainer hat die starke Form zwei entscheidende Gründe. Zum einen ist das Team von Verletzungen verschont geblieben, zum anderen überraschen die jungen Neuzugänge. [person=15644]Luca Campe[/person] (Adler-Union Frintrop), [person=33993]Dominik Bendig[/person] (Al-Arz Libanon) und [person=33998]Marcel Welscher[/person] (Arminia Klosterhardt U19) haben sich mit starken Leistungen in die Startelf gespielt. "Es ist erstaunlich, wie gut die Jungs bei uns eingeschlagen sind", betont Fischer. "Alle drei sind echte Bereicherungen für uns. Beeindruckend ist vor allem die Leistung von Marcel Welscher. Der Junge könnte noch in der A-Jugend spielen. Ich bin davon überzeugt, dass er seinen Weg machen und bald höher spielen wird."

Bis dahin möchte sein Verein freilich noch von ihm profitieren. Im besten Fall am kommenden Sonntag, wenn für den SC Frintrop der Gang zum Angstgegner SuS Haarzopf ansteht. Am Föhrenweg hagelte es für die Fischer-Elf stets unerwartete Niederlagen. Fischer sieht sein Team vor einer "Reifeprüfung", die wegweisend für den Verein sein könnte. "Wir konnten auch schon im letzten Jahr an einem guten Tag jeden Gegner schlagen. Wenn wir aber tatsächlich den nächsten Schritt machen und oben mitmischen wollen, müssen wir konstant spielen und Gegner wie Haarzopf schlagen."

Autor: Martin Herms

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