Der SC Hassel hat sich seinen ersten Punkt in der Oberliga Westfalen erkämpft.

SC Hassel - ASC 09

Beide Teams vermeiden den Fehlstart

21. August 2016, 17:59 Uhr
Foto: Tim Müller

Foto: Tim Müller

Der SC Hassel hat sich seinen ersten Punkt in der Oberliga Westfalen erkämpft.

Beim 1:1 (0:0) gegen den ASC 09 Dortmund hatte der Aufsteiger aber erneut einige Schreckminuten zu überstehen. Wie in der Vorwoche beim TSV Marl-Hüls hatte das Team von Trainer Thomas Falkowski auch gegen den ASC 09 über eine Stunde den Ton angegeben. Aber beste Chancen blieben ungenutzt. In der 18. Minute vergab Nicolaj Zugcic sogar einen Foulelfmeter, den Dominik Altfeld glänzend entschärfte. Und dann ging der Gast ausgerechnet in der heiklen Spielphase zwischen der 60. und 70. Minute durch einen Treffer von Michael Seifert nach einem indirekten Freistoß mit 1:0 in Führung (65.) „Das war ohne Zweifel sehr glücklich, denn der SC Hassel hat enorm viel Druck gemacht“, erklärte Dortmunds Trainer Daniel Rios nach dem Abpfiff anerkennend.

Aber anders als vor neun Tagen in Marl knickte Hassel nicht ein, sondern fightete zurück. „Das war für uns ein Schock. Wir haben wieder bei einem Standard gepennt. Ich habe schon gedacht, das darf doch nicht wahr sein“, schwante Hassels Coach Falkowski böses. Doch seine Mannschaft ließ nicht locker und belohnte sich mit dem hoch verdienten Ausgleich. Nedim Djuliman war im Strafraum nach einem angeblichen Ellenbogencheck zu Boden gegangen. „Wenn das so war, wie der Schiri mir bestätigt hat, dann muss er gegen uns Rot und Elfmeter geben“, wunderte sich Rios.

Kevin Rudolph machte es besser als zuvor sein Kapitän und verwandelte zum verdienten Ausgleich (72.) „Ein Kompliment an das Team, wie wir zurückgekommen sind. Das zeigt, dass wir intakt sind“, freute sich „Falke.“ Und schnaufte durch: „Für uns war das ganz wichtig, sonst hätte man schon fast von einem Fehlstart sprechen müssen.“ Den hat nach der Auftaktniederlage durch den einen Zähler auch der ASC 09 Dortmund vermieden. „Wir sind deshalb sehr zufrieden mit dem einen Punkt. Wir haben noch einiges zu tun, aber darauf kann man aufbauen“, nickte Rios.

In Hassel freuen sie sich jetzt umso mehr auf den Kracher gegen die Spvvg Erkenschwick am kommenden Sonntag. „Ich habe so viele tolle Erinnerungen an die „Schwicker“ und ihre tollen Fans. Das wird für mich ein ganz besonderes Spiel“, sagt Falkowski. Und schiebt nach: „Die sind toll gestartet, aber ich bin überzeugt, dass wir dann unseren ersten Dreier holen.“

Autor:

Mehr zum Thema

Kommentieren