Der Wuppertaler SV hat in der U19-Bundesliga das Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen mit 2:0 für sich entscheiden können.

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WSV feiert zweiten Sieg, RWE "einfach noch zu naiv"

Max Werner
21. August 2016, 14:54 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Der Wuppertaler SV hat in der U19-Bundesliga das Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen mit 2:0 für sich entscheiden können.

In der ersten Halbzeit sahen die rund 180 Zuschauer ein umkämpftes Spiel. Auf dem nassen Rasen versuchte vor allem der WSV durch Schüsse aus der Distanz RWE-Keeper Maximilian Lange in Bedrängnis zu bringen. Essen kam immer wieder über durch Jason Ceka und Baris Ekincier zu Möglichkeiten. „Ich glaube, in der ersten Halbzeit hatten wir die bessere Spielanlage, sind aber nicht richtig mit Zug zum Tor gekommen. Da haben wir nicht die großen Möglichkeiten besessen“, bilanzierte WSV-Coach Dennis Brinkmann die ersten 45 Minuten.

Die zweite Hälfte gehörte dann zum Großteil dem Team von RWE-Trainer Carsten Wolters. Doch mitten in die Essener Drangphase erzielte der eingewechselte Angelos Pavlidis das 1:0 für den WSV. „In der zweiten Halbzeit waren wir eher an einem Tor dran als Wuppertal. Wir hatten die besseren Chancen, aber dann hat es an Übersicht gefehlt. Wir können uns davon nichts kaufen und müssen einfach konsequenter in den Abschlüssen werden“, ärgerte sich Wolters, der ergänzte. „Einige Spieler gehen teilweise ohne Körperkontakt zum Kopfball hoch. Wir spielen einfach noch zu naiv.“

Essen drängte nach dem 0:1 auf den Ausgleich. Aber in der Nachspielzeit bediente Philipp Wagner den eingewechselten Jannik Schulte, der keine Mühe hatte, den Ball aus kurzer Distanz zum 2:0 zu verwandeln. „Wir standen hinten stabil und haben nicht viele herausgespielte Chancen für Essen zugelassen. Das 1:0 ist dann zu einem glücklichen Zeitpunkt gefallen, als Essen mehr Spielanteile hatte“, betonte Brinkmann.

Die Folge: Wolters und seine Mannschaft warten nach wie vor auf die ersten Punkte. „Ein Unentschieden wäre in Ordnung gewesen, aber verlieren darfst du das Spiel nie und nimmer.“ RWE empfängt im nächsten Ligaspiel am 27. August Rot-Weiß Oberhausen. Für die Brinkmann-Elf geht es am nächsten Samstag zum Tabellenführer Bayer Leverkusen.

Autor: Max Werner

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