Zwei Spiele, zwei Siege – Trainer Christian Knappmann blickte ein paar Jahre zurück, um diese sechs Punkte aus den Begegnungen gegen den DSC Wanne-Eickel und nun bei den Sauerländern einzuordnen.

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Sieg in Olpe - perfekter Start für Westfalia Herne

Stephan Falk
21. August 2016, 14:03 Uhr
Foto: Michael Ketzer

Foto: Michael Ketzer

Zwei Spiele, zwei Siege – Trainer Christian Knappmann blickte ein paar Jahre zurück, um diese sechs Punkte aus den Begegnungen gegen den DSC Wanne-Eickel und nun bei den Sauerländern einzuordnen.

„Das ist das erste Mal seit 2010, dass für Westfalia Herne eine Saison mit zwei Siegen hintereinander anfängt“, sagt der Herner Coach. „Das zeigt unseren positiven Trend, und den werden wir auch beibehalten“, so Knappmann.

Schließlich will er sein Team in dieser Saison als Top-Mannschaft in dieser Spielklasse sehen: „Der Unterschied zwischen einer Top-Mannschaft und einer guten Mannschaft ist, dass die Top-Mannschaft nie nachlässig wird und immer ihre Pflicht erfüllt. Einer guten Mannschaft dagegen kann es passieren, dass sie auch mal unnötig Punkte liegen lässt.“

Aus Olpe nahmen die Herner alle drei Zähler mit durch zwei Treffer, die früh nach Beginn der beiden Spielhälften fielen. Bereits nach sechs Minuten brachte Marco Onucka die Westfalia in Führung. Eine Freistoßverlängerung per Kopf durch Maurice Kühn erreichte Hernes Kapitän Fatlum Zaskoku, der Onucka dessen 1:0-Treffer auflegte.

Bis zur 25. Minute blieben die Herner dran, hatten durch Milko Trisic und Fatmir Ferati auch noch Gelegenheiten, zu erhöhen. Dann jedoch nahmen die Gäste Tempo raus, verlegten sich zunächst auf „Ergebnisverwaltung“, so Knappmann. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff schloss dann Fatmir Ferati eine Kombination über Sebastian Mützel, Milko Trisic und Philipp Rößler zum 2:0 ab. „Einziger Vorwurf an meine Mannschaft: Bis zur 65. Minute hätte es schon 6:0 stehen können“, sagt Knappmann. So gelang den Olpern in der 67. Minute das 1:2 durch Yannick Buchen und eine druckvolle Phase bis zum Schluss, meist über lange Bälle. Am Herner Dreier konnten sie aber nicht mehr rütteln.

Autor: Stephan Falk

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