Wer Benjamin Baier am Samstagnachmittag in den Katakomben im Stadion Essen sah, konnte nicht glauben, dass er wenige Minuten zuvor eine bittere Niederlage kassiert hatte.

RWE

Kapitän Baier hat trotz der Niederlage gute Laune

Denis de Haas
21. August 2016, 13:23 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Wer Benjamin Baier am Samstagnachmittag in den Katakomben im Stadion Essen sah, konnte nicht glauben, dass er wenige Minuten zuvor eine bittere Niederlage kassiert hatte.

Der Kapitän des Regionalligisten Rot-Weiss Essen grinste über beide Ohren. Die unglückliche Niederlage im DFB-Pokal gegen Arminia Bielefeld konnte Baier die Stimmung nicht vermiesen. Für seine gute Laune hatte er auch einen guten Grund. "Jeder hier im Stadion hat gesehen, was wir hier für einen Fight geliefert haben, auch in Unterzahl. Ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen, und auch den Fans für diese sensationelle Stimmung", sagte der RWE-Kapitän nach der Erstrunden-Partie, die seine Mannschaft mit 6:7 nach Elfmeterschießen verlor.

Baier trifft zum Ausgleich
Baier selbst lieferte eine starke Partie ab. In der ersten Halbzeit agierte der 28-Jährige noch unauffällig. Doch nach der Pause drehte er auf. Baier leitete mit seinem Eckball Dennis Maluras Tor zum 1:1 ein (53). Den Treffer zum 2:2 erzielte er selber - mit einem souverän verwandelten Foulelfmeter (78.). "Zwei Tore gegen einen Zweitligisten zu schießen, das ist schon eine klasse Leistung" betonte Baier.

Dass es am Ende nicht zum Pokalcoup reichte, trübte seine Stimmung ein wenig. "Ich denke morgen oder übermorgen ist die Enttäuschung weg und man kann stolz auf so eine Leistung sein", sagte Baier.

Der Mittelfeldspieler wollte aus dem Duell mit Bielefeld aber keine Tendenzen für kommende Aufgaben ableiten. Die Regionalliga-Partie gegen Borussia Mönchengladbach II am kommenden Samstag (14 Uhr) werde aus Baiers Sicht ein ganz anderes Spiel. "Gegen Bielefeld waren wir kein Favorit. In der Liga sind wir immer Favorit, da erwartet jeder was", sagte der RWE-Spieler.

Autor: Denis de Haas

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren