Offiziell ist nicht verkündet, wer Dortmunds Nummer eins wird. Nach Informationen dieser Redaktion ist es Roman Bürki - aber nicht in allen Spielen.

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Weidenfeller steht im Pokal im Tor

Sebastian Weßling
21. August 2016, 10:51 Uhr
Foto: firo

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Offiziell ist nicht verkündet, wer Dortmunds Nummer eins wird. Nach Informationen dieser Redaktion ist es Roman Bürki - aber nicht in allen Spielen.

Wenig sagen, gar nichts verraten – das war in den vergangenen Wochen die Strategie von Trainer Thomas Tuchel, wenn es um die Frage ging, wer in der kommenden Saison das Tor von Borussia Dortmund hütet. Ja, er habe sich bereits entschieden, sagte Tuchel im Trainingslager in Bad Ragaz – aber er wolle erst die Betroffenen informieren. Ein paar Tage später war dann zu hören, dass die Torhüter informiert waren, verraten aber wollte niemand etwas.

Auch jetzt äußert sich noch niemand offiziell über die Hackordnung im Tor. Nach Informationen dieser Zeitung aber bleibt Roman Bürki die Dortmunder Nummer eins – und es bleibt zumindest erst einmal bei einer Arbeitsteilung: Im DFB-Pokalspiel am Montag (20.45 Uhr) beim Viertligisten Eintracht Trier wird Roman Weidenfeller im Tor stehen.

Weiterer Schritt zur Wachablösung
In der vergangenen Saison war der 36-jährige Weidenfeller in den Spielen der Europa League zum Einsatz gekommen, die Partien der deutlich prestigeträchtigeren Champions League darf nun aber der zehn Jahre jüngere Roman Bürki bestreiten – ein weiterer Schritt hin zur endgültigen Wachablösung.

Ob Weidenfeller in allen DFB-Pokalspielen zum Einsatz kommt, ist noch nicht entschieden. Dass er am Montag spielen darf, ist einerseits Anerkennung seiner Leistungen in der Europa League und andererseits ein Dank dafür, dass er den Verlust des Stammplatzes an Neuzugang Bürki vor einem Jahr öffentlich klaglos hinnahm. „Das muss man so akzeptieren“, sagte er vor zwei Wochen im Gespräch mit dieser Zeitung. „Wenn man mich braucht, möchte ich 100 Prozent fit sein. Ich bin überzeugt, dass ich der Mannschaft nach wie vor helfen kann.“

Schon am Montag in Trier wird er dies abermals unter Beweis stellen können.

Autor: Sebastian Weßling

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