Fußball-Westfalenligist SV Schermbeck kann zum ersten Heimspiel der Saison gegen SpVgg. Vreden am Sonntag wieder auf Jannis Scheuch zurückgreifen.

SV Schermbeck

SVS ist offensiv besser aufgestellt

Ralf Pollmann
19. August 2016, 20:07 Uhr
Foto: Fröhlich

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Fußball-Westfalenligist SV Schermbeck kann zum ersten Heimspiel der Saison gegen SpVgg. Vreden am Sonntag wieder auf Jannis Scheuch zurückgreifen.

Als ähnlich schlecht wie in der Aufstiegssaison hatte Christoph Schlebach vor dem 3:0 zum Saisonstart bei Viktoria Heiden die Vorbereitung bezeichnet. Eine weitere Gemeinsamkeit gibt es zur Spielzeit 2014/15: Wieder führt das erste Heimspiel den Fußball-Westfalenligisten SV Schermbeck gegen die SpVgg. Vreden. Damit aber genug der Parallelen, findet der Trainer des SVS. Denn vor zwei Jahren hatte es ein 1:3 am Waldsportplatz gegeben. Am Sonntag (15 Uhr) haben übrigens alle Schermbecker Bürger und SVS-Fans freien Eintritt.

Mit Vreden kommt ein Team zum Oberliga-Absteiger, das „eine ganz andere Hausnummer ist als Heiden zum Saisonauftakt“, meint Schlebach. Er hat den Gast beim 2:1-Erfolg gegen den SC Herford unter die Lupe genommen. Besonders die drei Stürmer Marvin Möllers, Nils Temme und Takahiro Tanio aus Japan sind dem 48-Jährigen ins Auge gefallen. „Da müssen wir in der Defensive hellwach sein“, verlangt Schlebach, der bei seiner Beobachtungstour auch einen alten Bekannten wiedertraf. Stütze der Vredener Abwehr ist Sebastian Hahn, der bis 2010 beim SV Schermbeck kickte.

Sorgen in der Offensive sind nicht mehr so groß

Hahn wird sich mit dem neuen SVS-Torjäger Marc Schröter auseinandersetzen müssen, der in Heiden trotz erheblicher Probleme aufgrund eines Blutergusses auf dem Fuß traf. „Er macht jetzt einen wesentlich besseren Eindruck, kann voll mittrainieren und die Schmerzen werden von Tag zu Tag weniger“, erzählt Christoph Schlebach. Die Sorgen in der Offensive sind sowieso nicht mehr so groß, da Jannis Scheuch seine Adduktorenprobleme überwunden hat. Der Linksfuß rückt auf jeden Fall in die Anfangself.

In der Abwehr gibt es dafür eine neue Lücke, Patryk Niedzicki ist privat verhindert. Dafür ist die Oberschenkelzerrung von Aykut Akyildiz abgeklungen. Dies bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass Akyildiz den Posten von Niedzicki übernimmt. „Zwei aus dem Trio Akyildiz, Raphael Niehoff und Kilian Niewerth werden auflaufen“, kündigt der SVS-Trainer an. Die angeschlagenen Kicker befinden sich mittlerweile auch auf dem Weg der Besserung. Keeper Kai Henkel (Schulterverletzung) und Dennis Kündig (Oberschenkelzerrung) trainieren wieder mit. Eswin Vreven (privat verhindert) und Kieron Ihnen (Spielgenehmigung fehlt weiterhin) fallen dagegen aus.

Um gegen den Gast aus Vreven die Spitzenposition in der Westfalenliga (Schlebach: „Darauf gebe ich gar nichts“) zu verteidigen, bedarf es nach Ansicht des Trainers einer deutlichen Steigerung gegenüber dem 3:0 in Heiden. „Vor allem spielerisch muss mehr kommen“, sagt der Trainer. Denn ein erneutes 1:3, das müsse nicht sein.

Autor: Ralf Pollmann

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