Auch das zweite Spiel gegen Sterkrade-Nord konnte die Oberhausener U23 in der Landesliga für sich entscheiden. Schon nach 45 Minuten war alles klar.

LL NR 2

RWO II steht nach wie vor an der Tabellenspitze

Max Hönekopp
18. August 2016, 12:39 Uhr

Auch das zweite Spiel gegen Sterkrade-Nord konnte die Oberhausener U23 in der Landesliga für sich entscheiden. Schon nach 45 Minuten war alles klar.

„Wir nutzen endlich mal unsere Chancen“, freute sich Torwart [person=6583]Nurullah Can[/person] über den 4:1 (4:0)-Erfolg. „Wir spielen immer super Fußball und jetzt belohnen wir uns“, erinnerte er an den Abstieg aus der Oberliga. „Auch in der Landesliga sind starke Mannschaften dabei“, wusste der Keeper, der nur durch einen Elfmeter nach der Pause bezwungen werden konnte. [person=4236]Michael Ohnesorge[/person] verwandelte den Strafstoß eiskalt unter die Latte – unhaltbar für Can. Am Ende war der Gegentreffer aus Sicht der Oberhausener nur wenig dramatisch: „Wenn wir 3:0 führen, oder noch höher, werden wir das Spiel niemals aus der Hand geben.“
Für den Torwart war nach dem Doppelpack von Marvin Lorch (10./28.), der mit vier Toren die Torjägerliste anführt, sowie Treffern von Justin Walker (20.) und Boran Sezen (32.) alles klar.

Die Taktik des neuen Trainers ging wieder auf. „Wir haben den Gegner gut unter Druck gesetzt und den Ball dadurch schnell erobert. Die Chancen haben wir schließlich zu den richtigen Zeitpunkten genutzt“, kommentierte RWO II-Coach Dimitrios Pappas sein erfolgreiches Debüt. Auch der Spielaufbau hat diesmal gestimmt. "Wir spielen defensiv sehr stark raus und stehen gut", meinte Can über das Abwehrverhalten.

Eher unzufrieden war Pappas mit der zweiten Halbzeit. Aber: Mit einer deutlichen Führung im Nacken "ruht man sich automatisch aus". Konkreter sagte er: "Wir standen zu weit auseinander und haben die Ordnung nicht gehalten. Das konnte Sterkrade nutzen und erkämpfte sich eine Chance nach der anderen. Da wurden die gefährlich." Tatsächlich war das Spiel nach der Pause auf Augenhöhe. Beide Mannschaften übten viel und früh Druck auf den Gegner aus. "Die zweite Halbzeit hat bewiesen, dass wir Paroli bieten können", sagte auch Sterkrade-Trainer Markus Kowalczyk. "Ich bin hochzufrieden, wie wir uns verkauft haben."

Doch er weiß auch, dass seine junge Truppe ganz am Anfang der Saison steht: "Qualität muss man sich erarbeiten, das braucht Zeit."

Autor: Max Hönekopp

Kommentieren