Das dürfte ein Oberliga-Auftakt ganz nach dem Geschmack von TuRU Düsseldorfs Trainer Frank Zilles gewesen sein.

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TuRU startet optimal und schlägt am Transfermarkt zu

14. August 2016, 18:35 Uhr
Foto: Micha Korb

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Das dürfte ein Oberliga-Auftakt ganz nach dem Geschmack von TuRU Düsseldorfs Trainer Frank Zilles gewesen sein.

Sein Team glänzte zwar nicht über 90 Minuten, sorgte mit dem 1:0 (1:0)-Erfolg vor mehr als 300 Besuchern an der Feuerbachstraße aber für die ersten drei Zähler der noch jungen Saison. „Vom Grundsatz her bin ich zufrieden. Wir sind dem Gegner, und das war wichtig, nicht ins offene Messer gelaufen“, gab ein erleichterter TuRU-Coach sein Fazit ab. „Kurz vor dem Pausentee haben wir den Kopf hochgehalten und eingenetzt“, so Zilles weiter.

Gemeint war der einzige Treffer an diesem Nachmittag, den der vom KFC gekommene Mittelstürmer Takehiro Kubo erzielte. Der Japaner war nach der Partie auch voll des Lobes, in erster Linie für den Vorbereiter: „Als sehr glücklich würde ich meinen Gefühlszustand bezeichnen. Die Flanke von Markus Wolf war jedoch viel wichtiger als mein Abstauber. Das war hauptsächlich sein Tor“, zeigte sich der 24-Jährige ganz als Teamplayer. Auch, was das Saisonziel anbelangt, stellte der 1,78 Meter große Rechtsfuß die Mannschaft in den Mittelpunkt. „In erster Linie möchte ich die TuRU mit meinen Toren unterstützen. Der Zusammenhalt ist enorm wichtig. Wenn alles stimmt, ist auch der Aufstieg möglich. Wir sind nicht schlechter als der KFC oder Velbert“. Rums! Das saß. Kubo sprach das aus, was sich ein Großteil der TuRU-Akteure nicht zu äußern traut.

Nach der Partie vollbrachte Präsident Heinz Schneider noch eine positive Kunde. Mit Lutz Radojewski konnte ein weiterer Verteidiger verpflichtet werden. Der 24-jährige Neffe von Peter Radojewski kommt vom TuS Koblenz und hat in der Sommervorbereitung auch bei Ratingen 04/19 zur Probe gespielt. „Ich freue mich, dass wir den Jungen von unserem Konzept überzeugen konnten“, ist Zilles von den Qualitäten des Defensiven begeistert.

Dass für den VfB Hilden nur der Klassenerhalt zählt, war allen längst vor dem Saisonauftakt klar. Dennoch präsentierte sich die Elf von Marcel Bastians als der erwartet ungemütliche Gegner. „Es ist sehr enttäuschend, mit einer Niederlage zu starten. Es war zwar nicht unser bestes Spiel, mit etwas Glück hätten wir hier aber einen Zähler mitnehmen können“, resümierte der VfB-Coach nach den 90 Minuten.
Oliver Stolz

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