Unterschiedlicher hätte die Gefühlslage der beiden Trainer nach dem 1:0-Sieg des BVB II gegen RW Oberhausen nicht sein können.

RWO

Farke glücklich, Zimmermann konsterniert

Tobias Kurz
13. August 2016, 09:25 Uhr
Foto: Micha Korb

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Unterschiedlicher hätte die Gefühlslage der beiden Trainer nach dem 1:0-Sieg des BVB II gegen RW Oberhausen nicht sein können.

RWO verlor zum vierten Mal im vierten Saisonspiel, die Dortmunder konnten die Tabellenspitze verteidigen. Das sagten die beiden Trainer zum Freitagabendspiel:

Andreas Zimmermann (RW Oberhausen): „Die Dortmunder haben so angefangen, wie ich es erwartet habe: druckvoll, spielstark, spielbestimmend. Darauf haben wir uns eingestellt. Wir haben gehofft, dass wir, ähnlich wie Wattenscheid gegen Dortmund, ein paar Konter setzen zu können, haben das aber leider zu unsauber ausgespielt.

So kamen wir leider zu keiner klaren Chance. Nach dem 1:0 war es ganz schwer für uns, dann haben wir alles nach vorne geworfen, alles probiert. Man muss aber sagen: Wir hatten in der Offensive alles auf dem Platz, was wir zur Verfügung hatten. Mehr haben wir nicht. Mit der Niederlage müssen wir jetzt leben, nichtsdestotrotz ist erst der vierte Spieltag, wir werden weiter an uns arbeiten, dann werden wir auch erfolgreicher sein.“

Daniel Farke (Borussia Dortmund II): „Ich bin super glücklich und zufrieden mit diesem 1:0-Sieg, denn Oberhausen hat eine Top-Mannschaft mit herausragender Qualität. Ich bin sicher, dass diese Mannschaft am Ende in der Tabelle unter den ersten sechs Teams landen wird. In der ersten Halbzeit haben wir, wie ich finde, sehr gut verteidigt, wir haben nicht eine einzige Torchance zugelassen.

Es war aber auch nicht einfach für uns, weil Oberhausen ebenfalls geschickt verteidigt hat. Wir hatten in unserer Spielstruktur ein paar Probleme, die wir auch angesprochen haben. Dann sind wir sehr gut aus der Pause gekommen und waren noch zwingender, machen das 1:0 und hätten dann schon das 2:0 nachlegen können.

Danach hat man gemerkt, dass Oberhausen noch mal alles versucht hat und wir nicht mehr ganz so klar im Passspiel waren. Da hat man meiner Truppe schon angemerkt, dass sie den Sieg unbedingt wollte. Insgesamt muss ich meiner Mannschaft für die Art und Weise, wie sie das hier gespielt hat, ein großes Kompliment machen.“

Autor: Tobias Kurz

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