Mit einem Auswärtsspiel startet der VfR Ebel in die neue Saison. Der Kader verspricht trotz des Abgangs von Marvin Höner genügend Qualität für die Bezirksliga.

VfR Ebel

Historische Premiere am Lichtenhorst

Henning Wiegert
12. August 2016, 05:47 Uhr

Mit einem Auswärtsspiel startet der VfR Ebel in die neue Saison. Der Kader verspricht trotz des Abgangs von Marvin Höner genügend Qualität für die Bezirksliga.

Der VfR Ebel geht in der Saison 2016/17 in sein historisches erstes Jahr in der Bezirksliga. Nach dem souveränen Aufstieg will die Mannschaft von Trainer Sadettin Senyüz auch eine Liga höher für Furore sorgen. Vorrangiges Ziel ist aber der Klassenerhalt.

Wenn der VfR Ebel spielt, sind Tore garantiert. 151 Mal trafen die Mannen vom Lichtenhorst in der vergangenen Aufstiegssaison Aufstiegssaison in der Kreisliga A ins Schwarze, das waren mehr als fünf eigene Treffer pro Spiel. Emre Kilic avancierte mit 52 Treffern zu einem der gefährlichsten Torjäger in der Republik.

Auf Torreiche Spiele dürfen sich die Zuschauer also wohl auch in der Bezirksliga einstellen, das unterstrich bereits die Vorbereitung.
In den sechs Testspielen fielen insgesamt 50 Tore. Allerdings – und das ist anders als noch in der vergangenen Saison – die Ebeler Hintermannschaft zeigte sich anfällig. Von den 50 Treffern gingen mehr als die Hälfte auf die Konten der Kontrahenten. 2:8 gegen den Landesligisten Sterkrade Nord, 0:6 gegen den Westfalenligisten Concordia Wiemelhausen, dazu die Niederlagen gegen die A-Ligisten SC 20 Oberhausen (2:7) und zuletzt gegen SC Türkiyemspor Essen (4:6). Lediglich beim 9:0 über die Reserve von Blau-Weiß Oberhausen und dem 3:1 über Arminia Klosterhardt II ging der VfR Ebel als Sieger vom Feld. Der Vorsitzende Thomas Fells gibt auch mit Blick auf diese Ergebnisse zunächst ein bescheidenes Saisonziel aus: „Wir tun gut daran erst einmal tief zu stapeln. Der Klassenerhalt hat Priorität.“
Höner zurück beim VfB Bottrop

Personell kann sich Erfolgstrainer Sadettin Senyüz auf den Stamm der Vorsaison verlassen. Schwer wiegen einzig und allein die Abgänge von Marvin Höner, den es zum VfB Bottrop zog, und Samet Kanoglu. „Ich denke wir haben trotz der beiden Abgänge eine schlagkräftige Truppe zusammen und jetzt auch einige Neuzugänge frei gemacht“, so der Vereinsvorsitzende.

Der Kader wurde nochmals qualitativ wie quantitativ aufgewertet. Neun Neuzugänge konnten beim VfR vermeldet werden und an der
Bezirksliga-Tauglichkeit der Leistungsträger um die beiden Torjäger Emre Kilic und Sercan Istek sowie Edeltechniker Oktay Semiz bestehen darüber hinaus keinerlei Zweifel. Entsprechend konnte es sich Trainer Sadettin Senyüz auch leisten, die letzte Woche vor dem Saisonstart nicht mit der Mannschaft zu verbringen. Der Linienchef entspannte im verdienten Urlaub und kehrt erst am Samstag nach Bottrop zurück. Es ist die Ruhe vor dem Sturm des VfR Ebel auf die Bezirksliga.

Autor: Henning Wiegert

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