Besser hätte der Kapitän in die Saison nicht starten können. Stark in der Defensive, torgefährlich in der Offensive und Schütze des ersten Saisontores.

VfL Bochum

Stabilität durch eingespielten Abwehrblock

12. August 2016, 08:07 Uhr
Foto: firo

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Besser hätte der Kapitän in die Saison nicht starten können. Stark in der Defensive, torgefährlich in der Offensive und Schütze des ersten Saisontores.

Anderthalb Wochen nach seiner Vertragsverlängerung verdiente sich Felix Bastians die RS-Note 1. Wir sprachen vor dem Spiel gegen den KSC mit ihm.

Felix Bastians, nach dem Auftaktsieg gegen Union erwartet Sie am Samstag in Karlsruhe keine leichtere Aufgabe. In der Vorsaison gab es beim 0:3 die höchste Saisonniederlage. Was kommt da auf Ihre Mannschaft zu? Das wird eine ganz schwierige Aufgabe für uns. Denn der KSC hat auch in dieser Spielzeit wieder eine ordentliche Truppe zusammengestellt, die besonders in der Offensive individuelle Klasse besetzt. Der Schlüssel zu unserem möglichen Erfolg ist es, kompakt aufzutreten. In Bielefeld stand der KSC vor einem Sieg, aber wir wollen trotzdem im Badischen gewinnen. Wer Favorit ist, ist mir dabei völlig egal. Wir werden probieren, unser Spiel durchzusetzen. Wenn uns dies gelingt, werden wir dort gewinnen.

Nach Ihnen hat am Montag auch Manuel Riemann seinen Vertrag verlängert. Bis auf Tim Hoogland ist jetzt der komplette Abwehrblock langfristig an den Klub gebunden. Wie bewerten Sie dieses Signal? Sehr positiv. Denn es ist immer wichtig und leistungsfördernd, wenn der Kern der Mannschaft zusammen bleibt und die Fluktuation nicht zu groß ist. Wir haben jetzt einen eingespielten Abwehrblock, der auch menschlich zusammenpasst. Das kann der Schlüssel zum Erfolg sein. Mit der langfristigen Bindung ist es den Verantwortlichen vielleicht gelungen, den Grundstein für eine bessere Zukunft zu legen.

Wie schon im Vorjahr gab es auch im Spiel gegen Union innerhalb der 90 Minuten große Leistungsschwankungen. Kann Ihr Team dieses praktizierte laufintenisve Spiel nicht über eine komplette Spielzeit durchhalten? Ich denke, in jedem Spiel gibt es Phasen, in denen der Gegner auch mal dominiert. Es gibt in der ausgeglichenen Liga doch selten Spiele, die nur in eine Richtung laufen. Fakt ist: Da ist ein Gegner, der auch etwas probiert um zu gewinnen. Und zwangsläufig gibt es dann Phasen, in denen man selbst unter Druck gerät und Probleme hat. Die muss man sauber überstehen. Das ist uns gegen Berlin mit ein wenig Glück auch gelungen.

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