Nach der dritten Niederlage in Folge herrscht Ratlosigkeit bei Rot-Weiß Oberhausen. Angst spukt in den Köpfen der Akteure.

RWO - Aachen

Angst spukt in den Köpfen der Spieler

Pascal Biedenweg
10. August 2016, 09:38 Uhr
Foto: Micha Korb

Foto: Micha Korb

Nach der dritten Niederlage in Folge herrscht Ratlosigkeit bei Rot-Weiß Oberhausen. Angst spukt in den Köpfen der Akteure.

Dies gab [person=9112]Arnold Budimbu[/person] zu: "Uns fehlt das Selbstvertrauen. Je länger das Spiel 0:0 steht, desto mehr Bammel bekommen wir." Die Situation sei zwar schwierig, aber "wir dürfen die Köpfe nicht in den Sand stecken. Wenn wir es schaffen unsere Fehler abzustellen, werden wir die nächsten Spiele auch wieder erfolgreich gestalten."

[person=21196]Robin Udegbe[/person] hielt lange Zeit die Null. Irgendwann war aber auch der RWO-Torwart der Kleeblätter machtlos. Die Niederlagen seien unheimlich bitter, weil "wir enorm viel Aufwand betreiben und uns am Ende einfach nicht dafür belohnen." Die Spielanlage sei laut dem Keeper nicht schlecht, "aber es fehlen die Tore - oder zumindest die Verhinderung von Toren. Wir wissen aber um unsere Qualität - die müssen wir gegen Dortmund abrufen."

Oberhausens Neuzugang [person=4962]Maik Odenthal[/person] fand nach dem desolaten Start in die Saison klare Worte: "Das ist brutal. Wir brauchen auch gar nicht mehr vom fehlenden Glück sprechen." Es sei einfach nur bitter, dass die Mannschaft sich Chance um Chance erarbeite und sich nicht belohne. "Im Gegenzug bekommen wir dann durch eine Unachtsamkeit direkt das Gegentor. Dann ist es einfach schwer, wieder den Kopf aus der Schlinge zu ziehen." Dass jetzt niemand geringeres als die Dortmunder Reserve auf die Kleeblätter wartet, ist für Odenthal aber zweitrangig: "Ob Dortmund oder Sprockhövel. In dieser Liga ist kein Spiel leicht. Aber für die Konzentration ist es vielleicht auch gar nicht so schlecht, dass wir gegen ein Top-Team spielen. Eine erneute Niederlage wäre der Super-Gau!"

Fuat Kilic brachte in der Pause [person=33222]Daniel Hammel[/person] für [person=33182]Ryo Suzuki[/person] um mehr körperliche Präsenz zu bekommen: "Wir hatten nach der Niederlage gegen Wattenscheid etwas gutzumachen." Seine Mannschaft habe gut in die Partie gefunden. "Nach und nach kam RWO dann aber besser ins Spiel und hat sich mehr Spielanteile erarbeitet." Vor allem habe seine Mannschaft zu viele Standards verursacht: "Da haben wir Oberhausen unnötig eingeladen. Deshalb haben wir in der zweiten Hälfte personell etwas verändert. Danach sind wir wesentlich dominanter aufgetreten." Auch das Umschaltspiel der Alemannia sei wesentlich effektiver gewesen. "Ich denke auf Grund der starken zweiten Hälfte haben wir verdient gewonnen."

RWO-Coach Andreas Zimmermann gibt sich weiterhin kämpferisch: "In der ersten Hälfte habe ich ein gutes Spiel meiner Mannschaft gesehen. Aber wir müssen das Tor einfach mal erzwingen. Das Gegentor fiel, als sich Güngör Kaya verletzungsbedingt behandeln lassen musste. Das ist bitter." Ein Stellungsfehler reiche bei der Aachener Qualität dann aus. "Nach dem Gegentor war mir klar, dass es enorm schwierig werden würde zurückzukommen. Die zweite Heimpleite ist natürlich bitter. Aber wir müssen weiter machen und wieder aufstehen."

Autor: Pascal Biedenweg

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