Trotz des am Ende ärgerlichen 2:2 (2:0) gegen den SC Verl hatte ein Spieler der TSG Sprockhövel einen Grund zum feiern.

TSG Sprockövel

Antwi-Adjej schreibt Geschichte

10. August 2016, 07:47 Uhr
Foto: Tillmann

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Trotz des am Ende ärgerlichen 2:2 (2:0) gegen den SC Verl hatte ein Spieler der TSG Sprockhövel einen Grund zum feiern.

Als [person=20005]Christopher Antwi-Adjej[/person] in der 36. Minute an der gegnerischen Grundlinie [person=29448]Patrick Choroba[/person] den Ball abluchste, in den Strafraum zog und aus spitzem Winkel ins Tor traf, war ihm Historisches gelungen. Denn nach dem 0:0 am 1. Spieltag gegen den SV Rödinghausen und der 0:5-Klatsche am vergangenen Wochenende bei Rot Weiss Ahlen war es der erste Treffer der Sprockhöveler nach dem Aufstieg aus der Oberliga und damit der erste Treffer in der Regionalliga überhaupt in der Vereinsgeschichte der TSG.

Am Samstag in Aachen werden wir alles daran setzen, den ersten Dreier zu holen
Christopher Antwi-Adjej

"Natürlich ist das schön für mich, dass ich das erste Tor für Sprockhövel gemacht habe", war dem 22-Jährigen ein wenig Freude anzumerken, doch am Ende überwiegte auch bei ihm zunächst die Enttäuschung über die vergebene 2:0-Führung. "Es wäre mir lieber gewesen, wenn wir gewonnen hätten." Im letzten Jahr war der aus Hagen stammende Angreifer mit zwölf Treffern in 33 Spielen noch maßgeblich am Aufstieg beteiligt, jetzt machte er sich beim Verein endgültig unvergesslich. Das Spiel fasste er wie folgt zusammen: "Das Ergebnis ist sehr ärgerlich. Wir waren so kurz davor den ersten Sieg in der Regionalliga zu holen. Durch zwei unglückliche Gegentore hat es leider nicht gereicht. Wir haben eigentlich ein gutes Spiel gemacht. Verl wurde nur über Standards gefährlich und sie waren nicht wirklich besser als wir. Am Samstag in Aachen werden wir alles daran setzen, dass es dann zum Dreier reicht."

Den zweiten Treffer für Sprockhövel erzielte [person=12835]Christian März[/person], der eine flach ausgeführte Ecke sehenswert in den rechten Winkel schoss. Der Mann aus der Jugend von Hertha BSC Berlin schätzte das Ergebnis fast genauso wie sein Mitspieler ein: "Wir haben zur Halbzeit eigentlich alles im Griff. Nach dem 1:2 können wir am Ende sogar über den Punkt froh sein. Aber wir können viel aus dem Spiel mitnehmen, weil wir eine starke Trotzreaktion im Vergleich zum Ahlen-Spiel gezeigt haben. Wir sind kompakt als Team aufgetreten."

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