0:0 - das heiß ersehnte Aufeinandertreffen zwischen dem Wuppertaler SV und Rot-Weiss Essen hatte nur wenige Höhepunkte.

WSV - RWE

Warum beide Trainer mit dem Punkt leben können

09. August 2016, 23:10 Uhr
Foto: Tillmann

Foto: Tillmann

0:0 - das heiß ersehnte Aufeinandertreffen zwischen dem Wuppertaler SV und Rot-Weiss Essen hatte nur wenige Höhepunkte.

Das sagten die Trainer nach dem torlosen Remis vor 11.200 Zuschauern im Stadion am Zoo.

Sven Demandt (Trainer Rot-Weiss Essen):
Ich glaube von unserer Seite her haben wir verschiedene Halbzeiten gehabt. In der ersten haben wir kein gutes Spiel gemacht. Das lag sicher daran, dass wir umstellen mussten, weil Frank Löning ausgefallen ist. Dadurch haben wir von der Ordnung her ein bisschen anders gespielt. Wir haben viel zu schnell nach vorne gespielt, Ballverluste gehabt und das Spiel nicht unter Kontrolle gehabt. Unabhängig davon haben wir in erster Linie ganz gut verteidigt und wenig zugelassen, daraus aber zu wenig nach vorne gemacht.

In der zweiten Halbzeit haben wir wesentlich besser gespielt. Nach hinten raus haben wir richtig Druck gemacht und hatten ein paar gute Möglichkeiten, wo wir in der ein oder anderen Situation das Tor hätten machen müssen. Unabhängig davon kann ich aufgrund der zwei verschiedenen Halbzeiten mit dem Punkt leben. Es war für die Zuschauer trotz des 0:0 kein langweiliges Spiel. Es war sehr intensiv.

Stefan Vollmerhausen (Trainer Wuppertaler SV):
Es ist ziemlich voll hier (lacht). Ich denke, dass mein Kollege die Partie ganz treffend geschildert hat. Wir hatten vom Verlauf ein nicht so gutes Spiel am Samstag in Düsseldorf. Danach haben wir uns zusammengesetzt, die Köpfe zusammengesteckt und geschaut was wir besser machen können gegen Rot-Weiss Essen vor der großen Kulisse. Das ist uns in der ersten Halbzeit auch ziemlich gut gelungen. Wir hatten gute Umschaltaktionen. Ich fand, dass wir relativ forsch und frech nach vorne angelaufen sind. Was uns ein bisschen gefehlt hat, war der letzte Ball in die Spitze.

Das ist etwas, woran wir in den nächsten Wochen arbeiten werden. Für unsere Verhältnisse war es gegen RWE eine sehr gute erste Halbzeit. Es war ein wenig ärgerlich, dass wir da nicht mit einem 1:0 in die Pause gegangen sind. Aus der Pause sind wir nicht so gut rausgekommen und hatten nicht mehr so den Zugriff. Da hat man auch die Qualität von Essen gesehen. Wir sind auch mit dem Punkt zufrieden. Gemessen an dem Aufwand, den beide Mannschaften betrieben haben, war es ein gerechtes Unentschieden.

Autor:

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren