Waren Tagungsmüdigkeit oder Urlaubszeit der Grund, dass auf der routinemäßigen Arbeitstagung des Fußball-Kreises Duisburg/Mülheim/Dinslaken gleich 15 Vereine des Kreises durch Abwesenheit glänzten?

Duisburg/Mülheim/Dinslaken

331 Roten Karten in der Kreisliga

dw
08. August 2016, 19:07 Uhr
Foto: firo

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Waren Tagungsmüdigkeit oder Urlaubszeit der Grund, dass auf der routinemäßigen Arbeitstagung des Fußball-Kreises Duisburg/Mülheim/Dinslaken gleich 15 Vereine des Kreises durch Abwesenheit glänzten?

Meiderich 06/95, Post SV Siegfried, Hamborn 90, FC Hagenshof, GW R Meiderich, Viktoria Beeck, SV Genc Osman, Karaman Duisburg, TV Voerde, Dümptener TV, FC Obermarxloh, Post SV Blau-Weiß Duisburg, Blau-Weiß Neuenkamp, FK Bosna Duisburg und Viktoria Wehofen zeigten dem Kreis-Fußball-Ausschuss ihre kalte Schulter und müssen ihr Versäumnis jetzt mit einer Ordnungsstrafe büßen.

Auch der Rückblick auf die vergangene Saison ließ keinen Jubel aufkommen. Mit 331 Roten Karten steuert die Kreisliga statt erhoffter Besserung auf einen neuen Rekord hin. Davon entfallen 66 auf die Kreisliga A, 143 auf die Kreisliga B, 116 auf die Kreisliga C und sechs auf die Frauen-Kreisliga. „Rekordhalter“ sind der SV Heißen II mit acht, Rheinland Hamborn 03 und Wanheim 1900 II mit je sieben Feldverweisen. Erfreulich ist, dass 21 Mannschaften eine „weiße Weste“ behielten, von denen besonders die Aufsteiger Rot-Weiß Mülheim und Viktoria Buchholz II sowie Absteiger Viktoria Wehofen erwähnt wurden. Hinzu kommen unter anderem Wanheim 1900, TV Voerde, SuS Dinslaken 09 und Yesilyurt Möllen sowie bei den Frauen Mülheim 07, TV Voerde, VfB Lohberg, GW R Meiderich und SV Heißen II.

Probleme gibt es nach wie vor bei den Schiedsrichtern, wobei mangels Masse nicht immer alle Spiele besetzt werden können. So wurde die Vereine dringend aufgefordert, zum nächsten Anwärter-Lehrgang Teilnehmer, vor allem aus dem Senioren-Bereich zu entsenden.
Die neue Saison, die am 14. August mit der ersten Pokalrunde auf Kreisebene und am 21. August mit den Punktspielen beginnt, wirft ihre Schatten voraus. Abgelehnt wurden einstimmig die vom Verband angeregten flexiblen Anstoßzeiten, bei denen die gastgebenden Mannschaften bestimmen können, bereits am Freitagabend oder Samstagnachmittag verbindlich das Spiel durchführen zu können.

Autor: dw

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