Als Außenseiter waren die Wattenscheider am Samstag auf dem Tivoli angetreten und verteidigten ihre frühe 1:0-Führung doch souverän über die gesamte Spielzeit.

Wattenscheid 09

Nächster Prüfstein Dortmund II

Felix Kannengießer
09. August 2016, 07:07 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

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Als Außenseiter waren die Wattenscheider am Samstag auf dem Tivoli angetreten und verteidigten ihre frühe 1:0-Führung doch souverän über die gesamte Spielzeit.

Auch wenn in der zweiten Halbzeit nach einem Platzverweis nur noch gegen zehn Aachener. Am heutigen Dienstag sind die Rollen noch klarer verteilt, wenn der BVB II im Lohrheidestadion aufläuft (19.30 Uhr). Verstecken will sich die SG 09 aber auch nicht gegen den großen Favoriten.

„Na klar hat Dortmund eine gehörige Portion Qualität und ganz andere Ziele als wir. Doch wir werden alles in diese Partie reinlegen und wollen den Gegner vor Probleme stellen“, sagt Farat Toku. Der Trainer hatte mit seiner System-Umstellung von 4-2-3-1 auf 4-1-4-1 die Aachener überrascht und so den Grundstein für den Sieg gelegt. Auch gegen Dortmund könnte Wattenscheid in ungewohnter Formation auflaufen. Toku deutet an, dass für ihn eine Dreierkette vorstellbar wäre: „Wir haben in der Vorbereitung verschiedene Systeme eingeübt. Dortmund ist offensiv sehr stark, da könnte sich eine Dreierkette auszahlen.“ Alexandros Tanidis könnte so zu seinem Debüt kommen - oder Matthias Tietz eine Position nach hinten rücken.

So oder so, für Toku kommt es vor allem darauf an, dass seine Spieler „den Plan umsetzen. Das hat in den ersten beiden Spielen gut geklappt.“ Gerade in der Defensive scheint sich die Mannschaft gefunden zu haben. Gegen Verl ließ die SG 09 kaum Chancen zu, kassierte die Gegentreffer nach individuellen Fehlern. Auch Aachen kam kaum zur Entfaltung. „Aber wir müssen zusehen, dass wir unsere Torchancen besser nutzen“, mahnt Toku.

Das gilt umso mehr gegen den BVB II, der den Wattenscheidern wohl nicht viele Möglichkeiten gewähren wird. In den ersten beiden Partien ließen die Dortmunder Kölns U23 (4:1) und Siegen jedenfalls keine Chance (2:0). Die Borussen wollen zurück in die 3. Liga und haben dafür den Kader ordentlich umgekrempelt: Insgesamt 13 Neuzugänge sind gekommen.

Autor: Felix Kannengießer

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