Die Sportfreunde haben sich in der ersten Runde des Niederrheinpokals wacker geschlagen, schieden aber nach dem 1:3 (0:1) gegen den Oberligisten SC Düsseldorf-West aus dem Wettbewerb aus.

Niederrheinpokal

Königshardt scheidet gegen Oberligisten aus

Marc Guntermann
07. August 2016, 18:37 Uhr
Foto: Herbert Höltgen

Foto: Herbert Höltgen

Die Sportfreunde haben sich in der ersten Runde des Niederrheinpokals wacker geschlagen, schieden aber nach dem 1:3 (0:1) gegen den Oberligisten SC Düsseldorf-West aus dem Wettbewerb aus.

Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich der Königshardter in der 76. Minute, schien der Ausgang dieser Begegnung wieder offen – doch nur zwei Minuten gingen die favorisierten Gäste erneut in Führung und machten in der Schlussphase alles klar.

Der klassenhöhere SC bestimmte die Partie von Beginn an, während die Gastgeber sich zunächst auf Defensive beschränkten. Das klappte in soweit ganz gut, dass der Landesliga-Aufsteiger fast nichts zuließ. Königshardt stand hinten kompakt, wurde aber von den Düsseldorfern in der eigenen Hälfte regelrecht eingeschnürt. Nach 30 Minuten schien sich SFK allmählich von dieser Umklammerung befreien zu können und genau in dieser Phase stachen die Gäste zu. Shunya Hashimoto hatte bei seinem Zweikampf mit Nico Schmelt an der Strafraumgrenze Glück, dass der Ball günstig vor seinen Füßen fiel und somit zum Abschluss kam. Der Ball kullerte unhaltbar für Kevin Luft ins Tor (30.).

Etwas munterer als der erste Durchgang verlief der zweite Abschnitt. Die Hausherren wurden nun mutiger, nachdem in der ersten Hälfte offensiv nicht viel von ihnen zu sehen war. Im Abschluss zeigte sich Königshardt allerdings zu inkonsequent. Julian Rosenau hatte auf seiner rechten Seite, einige Male Fahrt aufgenommen, die Situationen jedoch nicht richtig zu Ende gespielt. In der 58. Minute hatte er Glück, dass Danielé Kowalski nach seiner unpräzisen Hereingabe doch noch zum Abschluss kam – SC-Torwart Sebastian Siedenbach war auf dem Posten und parierte.

Die Gastgeber waren dem Oberligisten nun ebenbürtig, haderten aber immer wieder mit dem Unparteiischen. Der pfiff zwar keine schwerwiegenden Entscheidungen gegen SFK, aber viele kleine. Der Ärger darüber staute sich mit zunehmender Spielzeit bei allen SFK-Beteiligten auf. In Minute 76 pfiff der Schiri allerdings für Königshardt – und zwar auf den Punkt. Danielé Kowalski hatte sich im Zweikampf mit SC-Kapitän Christoph Zilgens geschickt angestellt und so einen Elfmeter herausgeholt. Schmelt verwandelte sicher. Die Führung währte allerdings nicht lange. Der erneute Rückstand sorgte für Diskussionsstoff.

Einen Freistoß aus scheinbar ungefährlicher Position hatten die Gäste aus Königshardter Sicht „zehn, zwölf Meter weiter vor verlegt“, wie Lars Mühlbauer wusste. Christ Kasela Mbona nickte diesen lang geschlagenen Ball zum 1:2 ein (78.). SFK-Kapitän David Reuschenbach sah daraufhin wegen Meckern Gelb-Rot (79.) und in der Schlussphase sorgte Canel Cetin für die Entscheidung (88.). „Ich bin hochzufrieden. Wir haben Düsseldorf über weite Strecken der Partie Paroli geboten“, vollzog der SFK-Linienchef angetan.

Autor: Marc Guntermann

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