Es gibt vermutlich angenehmere Orte, sein ramponiertes Selbstvertrauen wieder aufzubauen.

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RWO will nach der 0:4-Schlappe den Neustart in Verl

Ralf Bögeholz
06. August 2016, 08:38 Uhr
Foto: Funke Foto Services

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Es gibt vermutlich angenehmere Orte, sein ramponiertes Selbstvertrauen wieder aufzubauen.

Fußball-Regionalligist RW Oberhausen muss Samstag (14 Uhr, Poststraße) beim SC Verl antreten, wo es in den vergangenen beiden Jahren für die Kleeblätter rein gar nichts zu holen gab. Nach der deftigen 0:4-Schlappe gegen Ahlen zum Auftakt können es sich Trainer Andreas Zimmermann und seine Schützlinge aber diesmal kaum leisten, erneut ohne Zähler die Heimreise anzutreten.

Auf dem Papier sind die Oberhausener durchaus favorisiert, doch was das zählt, hat man bekanntlich vergangenen Samstag gesehen. Um vor den beiden Partien gegen die Liga-Mitfavoriten aus Aachen und Dortmund in der kommenden Woche nicht schon unter Druck zu geraten, sollte in Ostwestfalen gepunktet werden. Dazu muss aber eine andere Mannschaft als zuletzt gegen Ahlen auf dem Feld stehen. Dort verhinderte zunächst eine klägliche Chancenverwertung den erhofften positiven Start, ehe das Team nach der Pause und dem ersten Gegentreffer förmlich in sich zusammensackte.

Das Spiel wurde im Laufe der Woche eingehend analysiert. Andererseits wurde der Blick nach vorne gerichtet, damit heute ein Neustart erfolgen kann. Das spielerische Potenzial ist sicherlich vorhanden, doch zuletzt erwischten zu viele Akteure auf dem Feld einen schlechten Tag. Ob das Zufall war oder an der Nervosität des lange herbei gesehnten Heimspiels zum Auftakt lag, wird sich vermutlich schon heute herausstellen.

Einige Baustellen zu bearbeiten

Zimmermann hat einige Baustellen zu bearbeiten, damit es heute erfolgreicher läuft. Ein größerer Umbau der Mannschaft ist dennoch nicht zu erwarten. So hat der Coach mehrfach darauf hingewiesen, dass die neuformierte Viererkette sein Vertrauen genießt. Aber vor allem bei Sinan Özkara und Oliver Steurer auf den Außenpositionen ist im Spiel nach vorne noch reichlich Luft nach oben.

Während Robert Fleßers und Alex Scheelen im zentralen Mittelfeld ohne echte Alternativen gesetzt sind, gibt es in der Offensive trotz einiger Verletzter Variationsmöglichkeiten. Neuzugang Güngör Kaya etwa scheint noch nicht endgültig angekommen zu sein. Es gibt schlechtere Orte als in Verl, dies mit einem Erfolgserlebnis zum Positiven zu ändern.

Autor: Ralf Bögeholz

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