Der Auftaktsieg in Wiedenbrück kannte vor allem zwei Hauptakteure: Timo Brauer und Frank Löning.

RWE

Windmüller schielt noch nicht auf Wuppertal

04. August 2016, 10:07 Uhr
Foto: Tillmann

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Der Auftaktsieg in Wiedenbrück kannte vor allem zwei Hauptakteure: Timo Brauer und Frank Löning.

Was jedoch im allgemeinen Jubel etwas unterging: Torwart Niclas Heimann bekam kaum etwas auf seinen Kasten. Mitverantwortlich dafür: Innenverteidiger Gino Windmüller, der gemeinsam mit Philipp Zeiger den Laden „dicht“ machte.

RevierSport sprach mit dem 27-jährigen Abwehrmann.

Gino Windmüller, das 2:0 in Wiedenbrück war ein Auftakt nach Maß. Wie zufrieden sind Sie vor allem mit der Deckungsarbeit?
Ich denke, wenn man zu null spielt und wenig zugelassen hat, kann man mit der Defensive zufrieden sein. Wir wissen, dass wir die Qualität haben, daraus nach vorne zu spielen. Deshalb haben wir am Ende auch die drei Punkte eingefahren.

Nach der etwas turbulenten letzten Saison waren viele Zuschauer überrascht, dass die Körpersprache eine ganz andere war. Was ist in der Sommerpause passiert?
Ich glaube, dass wir einfach wissen, was wir können. Wir müssen in jedem Spiel konzentriert sein und so gehen wir auch jede einzelne Aufgabe als Mannschaft an.

Das neue Selbstbewusstsein zog sich durch alle Mannschaftsteile. Und das, obwohl viele Spieler neu sind. Wie gut harmoniert die Mannschaft schon?
Man merkt, dass wir alles das selbe Ziel haben und dass wir uns auf und neben dem Platz gut verstehen. Das passt alles. Es ist allerdings auch erst ein Spiel gespielt. Wir gucken jetzt auf den Freitag und schauen, dass wir da eine ordentliche Leistung abliefern und die nächsten drei Punkte holen.

Nun kommt mit dem Bonner SC die große Unbekannte nach Essen. Worauf muss RWE unbedingt achten?
Der Bonner Trainer hat es schon gesagt, dass sie nichts zu verlieren haben. Das ist uns auch bewusst und deswegen müssen wir auch da so wach sein, wie wir es gegen alle anderen Gegner auch sind. In der Liga kriegen wir nichts geschenkt.

Wie kann die Mannschaft auf so einen unbekannten Gegner vorbereitet werden?
Ich möchte gar nicht so viel über andere Mannschaften reden. Wir wissen, was uns erwartet und so engagiert gehen wir daran. Wir müssen einfach unsere Qualitäten abrufen, weiter aggressiv und engagiert sein. Unsere Trainingswoche sah nicht anders aus, nur weil jetzt der Bonner SC kommt.

Schielt die Mannschaft schon auf den kommenden Dienstag, wenn es nach Wuppertal geht?
Nein, das nicht. Es ist genau das, was in der Mannschaft drin ist. Wir können das Bonn-Spiel nicht einfach übergehen. Und das will natürlich auch niemand.

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