Nach dem Wechsel seines alten Teamkollegen Jakub Blaszczykowski zum VfL Wolfsburg schießt Kevin Großkreutz ungewohnt scharf gegen seinen alten Klub.

Nach Kuba-Wechsel

Großkreutz rechnet mit Fußballgeschäft ab

RS
02. August 2016, 11:14 Uhr

Nach dem Wechsel seines alten Teamkollegen Jakub Blaszczykowski zum VfL Wolfsburg schießt Kevin Großkreutz ungewohnt scharf gegen seinen alten Klub.

Allerdings nicht nur gegen den BVB - vielmehr gegen das ganze Geschäft Bundesliga. Der 28-Jährige ist für seine klaren Worte bekannt. Das aber "sein" BVB darunter leidet, das ist neu. Nach dem feststehenden Wechsel seines ehemaligen Weggefährten Blaszczykowski meldete sich der Stuttgarter via Instagram zu Wort: "Wünsche dir nur das Beste Fisch! Dankbarkeit gibt es nur noch von den Fans!!! Läuft es mal nicht so, dann gibt dir keiner ‘ne zweite Chance – so ist das leider heutzutage! Der Fußball ist einfach nicht mehr das, was er mal war ... Heute sind die Summen einfach ekelhaft – es geht nur noch um Erfolg und Kommerz. Weiterhin viel Glück, Kuba."

Großkreutz unterstellt dem BVB Undankbarkeit

Im Trikot der Schwarz-Gelben feierten Kuba und Großkreutz viele große Momente. 2011 und 2012 wurden sie gemeinsam Deutscher Meister, gewann 2012 dazu noch den DFB-Pokal. [person=1628]Großkreutz[/person] sah wohl eine Parallele zu seinem Abgang vor einem Jahr - und kritisiert gleich einmal das ganze Geschäft Bundesliga. [person=1451]Blaszczykowski[/person] spielte in den Planungen des Dortmunder Trainers Thomas Tuchel keine Rolle mehr und wurde nach einem Jahr Leihe beim AC Florenz für knapp vier Millionen Euro nach Wolfsburg verkauft. Ähnlich war es beim BVB-Urgestein. Der Rechtsverteidiger kam unter dem damals neuen Trainer Tuchel nicht mehr zum Zug. Großkreutz wechselte nach Istanbul und ging ein halbes Jahr später zurück nach Deutschland und stieg mit dem VfB Stuttgart in die 2. Bundesliga ab.

Und droht dort den Saisonstart zu verpassen. Denn in der 2. Liga geht es am kommenden Wochenende bereits los. Grund dafür sind Nachwirkungen eines Muskelbündelrisses Mitte März. Immerhin hatte Großkreutz so Zeit um sich von seinem alten Kollegen zu verabschieden - und dabei mal kurz eine Breitseite gegen seinen Ex-Klub zu verteilen.

Autor: RS

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