Der letzte Test des KFC Uerdingen vor dem Pflichtspielauftakt im Pokal ist gegen den Oberligisten aus Westfalen, SuS Stadtlohn, gelungen.

Testspiel

6:1! Uerdingen schießt Stadtlohn ab

Nico Jung
31. Juli 2016, 20:06 Uhr

Der letzte Test des KFC Uerdingen vor dem Pflichtspielauftakt im Pokal ist gegen den Oberligisten aus Westfalen, SuS Stadtlohn, gelungen.

Es war das erste Spiel vor heimischer Kulisse im Stadion Grotenburg für die Mannschaft von Neu-Trainer André Pawlak. Mit sechs Neuzugängen in der Startelf lieferten dessen Spieler eine überzeugende Leistung ab und schickten den SuS Stadtlohn mit 6:1 zurück nach Westfalen. Dabei trafen unter anderem die neuen Charles Takyi, Pascale Talarski und Philipp Goris. Die weiteren Treffer erzielten Danny Rankl und zweimal der zur Halbzeit eingewechselte Pascal Schmidt. Zum zwischenzeitlichen 1:2 traf für Stadtlohn Luca Ehler.

Pawlak war nach dem Spiel weitestgehend zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: "Ich habe viele gute Sachen gesehen. Es hat mir noch nicht alles gefallen, aber ich denke, dass das normal ist, wenn wir so viele neue Spieler haben und so viel durchwechseln. Im Großen und Ganzen haben wir aber ein sehr gutes Spiel gemacht." Nach dem Spiel freute er sich vor allem über die Leistung seiner Neuzugänge: "Ich bin absolut zufrieden. Da hatte ich diesmal zum Glück auch freie Hand und konnte sie selbst ins Boot holen. Wir wussten vorher, was wir uns da holen und das haben sie bisher bestätigt."

Der einzige Kritikpunkt am Kantersieg am Sonntag, der gleichzeitig auch als Saisoneröffnungsfeier diente, war die mangelnde Chancenauswertung der Gastgeber, denn das Spiel hätte noch deutlich höher ausgehen können, was auch Pawlak so sah: "Nach dem Anschlusstreffer haben wir ein paar Minuten gebraucht und haben uns fast noch den Ausgleich gefangen, obwohl wir eigentlich schon 4:0 hätten führen können oder müssen. Im Fußball muss man seine Chancen nutzen, denn wir werden nicht immer sechs Tore schießen."

Mit Blick auf das Pokalspiel gegen Arminia Klosterhardt am Samstag sieht er dennoch Luft nach oben, was den Stand seines Teams angeht: "Wir haben noch eine Woche Zeit. Die müssen wir nutzen, um noch an der Spritzigkeit zu arbeiten, denn das haben wir noch gar nicht getan. Wenn wir das aber tun und die Mannschaft sich noch besser kennenlernt, dann sind wir gerüstet und sind eine Mannschaft, die viel erreichen kann."

Autor: Nico Jung

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