Fortuna Köln hat für eine Überraschung in der 3. Liga gesorgt.

Köln

Fortuna siegt vor 18.000 Zuschauern

Krystian Wozniak/Stefan Kleefisch
31. Juli 2016, 16:25 Uhr
Foto: Firo

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Fortuna Köln hat für eine Überraschung in der 3. Liga gesorgt.

Die Rheinländer gewannen beim 1. FC Magdeburg vor 18.000 Zuschauern überraschend deutlich mit 3:0. Hamdi Dahmani (46.), Bonè Uaferro (64.) und Cauly Oliveira Souza (64.) erzielten die Tore für die Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat. Vor dem Spiel sagte Koschinat, dass man in Magdeburg vor der heißblütigen Kulisse den Spielverderber geben wolle. Die Mannschaft hat den Worten des Trainers große Taten folgen lassen.

Schwankende Leistungen in der Vorbereitung, der Ausfall von zwei wichtigen Stützen mit Andersen und Hörnig, eine Absagewelle bei der Suche nach einem adäquaten Stürmer. Dies alles hat die Fortuna am Sonntag mit einem sehr überzeugenden Auftritt in Sachsen-Anhalt einfach mal so beiseite gewischt. Dank der Treffer von Hamdi Dahmani (31.), Markus Pazurek (46.) und Cauly Oliveira Souza (63.) gewann die Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat zum Start der 3. Liga beim 1. FC Magdeburg verdient mit 3:0.

Die Fortuna startete an der Elbe mit der erwarteten Aufstellung. Mit Poggenborg im Tor. Mit Pazurek für Schröder im defensiven Mittelfeld und mit Rahn als einziger Spitze. Der Akteur mit den wohl meisten Bundesliga-Einsätzen auf dem Platz, nämlich Schiedsrichter Wolfgang Stark, sah von Beginn an eine sehr fokussierte Gäste-Elf, die sich vor allem viele zweite Bälle sicherte, und dem FCM somit das Leben schwer machte. Der Überraschungs-Vierte des Vorjahres kam dadurch kaum zu zwingenden Aktionen. Auf der anderen Seite gab es immer wieder eine latente Gefahr für die Hausherren bei ruhenden Bällen.

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Nach 22 Minuten konnte Keeper Glinker einen Kopfball von Dahmani gerade noch über die Latte lenken. Zielstrebig wirkte die Fortuna vor allem auch über den flinken Cauly Oliveira Souza. Nach einer Flanke des feinen Technikers traf Dahmani mit einem Flachschuss in die kurze Ecke zum verdienten 0:1 (31.). Die Kölner waren spielbestimmend und immer einen Tick schneller und präziser in der ersten Halbzeit. Hinten war ebenfalls Ordnung drin. So dass er mit der Führung gegen heimstarke Magdeburger in die Kabinen ging. Immerhin holte die Elf von Jens Härtel in der Vorsaison 35 ihrer 56 Punkte in der MCCD-Arena.

Die Magdeburger versuchten es zum Beginn der zweiten Spielhälfte mit einem Doppelwechsel. Für die enttäuschenden Kath und Hammann kamen der Ex-Kölner Exslager und Farrona-Pulido in die Partie. Doch alle guten Vorsätze waren schon nach einer Minute zunichte. Nach einer Ecke bugsierte Uaferro den Ball zum 0:2 über die Linie. Effektiver kann man einen angeschlagenen Gegner kaum treffen. Und die Fortuna ließ nicht locker, beackerte weiter die gegnerische Hälfte, der FCM wirkte zunehmend ratlos. Nach 63 Minuten verpassten die Kölner dem Kontrahenten dann den Todesstoß. Dahmanis Vorarbeit verwertete Oliveira Souza mit einem Schuss in die lange Ecke zum 3:0.

Die Unkonzentriertheit der Magdeburger in der Abwehr wurde von der Fortuna gnadenlos bestraft. Nach 71 Minuten wechselte auch der Gast das erste Mal. Für Dahmani kam Routinier Schröder aufs Feld. Die Fortuna verteidigte nun kompakt, setzte auf Konterfußball. Drei Minuten nach Schröder wurde Kessel für Bender eingewechselt. Bis zum Abpfiff verwaltete die Koschinat-Elf den klaren Vorsprung gegen demoralisierte Magdeburger. Sechs Minuten vor dem Ende kam Koruk für Kegel als dritter Einwechselspieler.

Autor: Krystian Wozniak/Stefan Kleefisch

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