Der MSV Duisburg konnte zum Auftakt der neuen Drittligasaison den Mitabsteiger SC Paderborn mit 1:0 besiegen. Neuzugang Tugrul Erat bot dabei eine ordentliche Leistung.

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Erat sieht noch Luft nach oben

Florian Fischer
30. Juli 2016, 13:57 Uhr

Der MSV Duisburg konnte zum Auftakt der neuen Drittligasaison den Mitabsteiger SC Paderborn mit 1:0 besiegen. Neuzugang Tugrul Erat bot dabei eine ordentliche Leistung.

Zum ersten Mal seit fünf Jahren haben die Zebras wieder ein Auftaktspiel in die neue Spielzeit gewonnen. Die Meidericher zeigten über weite Strecken eine gute Leistung. Auch [person=4300]Tugrul Erat[/person], Neuzugang von Fortuna Düsseldorf zeigte eine ordentliche Leistung und spielte die kompletten 90 Minuten durch. Erat selbst zeigte sich aber noch selbstkritisch: "Ich habe definitiv noch Luft nach oben. Es war mein erstes Pflichtspiel für den MSV, daher war ich auch ein bisschen aufgeregt vor der Kulisse. Die Stimmung in der Arena war richtig gut und ich hatte auch ein wenig Bauchkribbeln. Aber ich kann sicher mehr und das werde ich auch in der nächsten Woche zeigen."

Erat sah gegen die Ostwestfalen einen verdienten Erfolg für seine Mannschaft. "Der Sieg geht meiner Meinung nach voll in Ordnung. Wir hatten hatten mehr Torchancen als der Gegner. Dazu standen die Paderborner in der ersten Halbzeit nur hinten drin, daher hatten wir wenig Räume, haben uns aber dennoch einige Möglichkeiten rausgespielt. Da hätten wir auch schon Eins oder Zwei zu Null führen können. Nach dem 1:0 musste Paderborn zwar kommen, aber es wurde dennoch nie brenzlig. [person=1753]Branimir Bajic[/person] und [person=7338]Enis Hajri [/person]haben hinten einen richtig guten Job gemacht", resümierte der Flügelspieler.

Alle Spiele in der dritten Liga sind schwer, es gibt dort keine leichten Gegner
Tugrul Erat (MSV Duisburg)

Allerdings haben die Meidericher die Gäste auch so defensiv erwartet, wie Erat bestätigt: "Wir haben den SC Paderborn genau analysiert. Daher haben wir gesehen, dass sie sogar in Testspielen gegen Unterklassige Gegner - wie zum Beispiel gegen Rot-Weiß Oberhausen - sehr abwartend agieren und auf Konter setzen. Da hat das Trainerteam seine Aufgabe richtig gut erledigt."

Für den MSV stehen jetzt zwei schwere Auswärtsspiele in Osnabrück und Münster an. Für den aserbaidschanischen Nationalspieler allerdings kein Grund zur Panik: "Alle Spiele in der dritten Liga sind schwer, es gibt dort keine leichten Gegner. Wir haben jetzt eine englische Woche mit zwei schweren Spielen. Aber wir hatten eine gute Vorbereitung und sind alle fit. Deshalb glaube ich, dass wir auch diese beiden Begegnungen gewinnen können."

Autor: Florian Fischer

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