Der erste Oberliga-Aufstieg der Vereinsgeschichte hat in Brünninghausen für extreme Euphorie gesorgt.

FC Brünninghausen

"Wir sind der kleinste Vorort der Oberliga"

Marlon Irlbacher
28. Juli 2016, 17:41 Uhr

Der erste Oberliga-Aufstieg der Vereinsgeschichte hat in Brünninghausen für extreme Euphorie gesorgt.

"Wir haben uns gegen Ende der Saison immer auf Platz zwei konzentriert und gehofft, dass wir dann über die Relegation mit viel Glück eine Chance auf den Aufstieg erhalten. Das es dann plötzlich die Meisterschaft wurde war natürlich Wahnsinn", berichtet Klaus-Dieter Friers, sportlicher Leiter der Dortmunder.

Die Feierlichkeiten nach dem Fußballwunder dauerten ein paar Tage an, dann konzentrierten sich die Verantwortlichen bereits auf die kommende Spielzeit in der Oberliga. Am Kader haben die Verantwortlichen jedoch gar nicht so viel verändert, wie man bei einem Oberliga-Aufsteiger erwarten könnte. "Wir haben fünf externe Neuzugänge verpflichtet, davon zwei mit Oberliga-Erfahrung. Sie sollen den Kern der Mannschaft, der fast komplett zusammen geblieben ist, qualitativ aufwerten. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, weiter mit den Aufstiegs-Helden zu arbeiten, da sie sich das einfach verdient haben."

Wir sind der kleinste Vorort in der kompletten Oberliga!
Klaus-Dieter Friers

Der FCB verfügt in der kommenden Saison über einen 23-Mann-Kader mit einem Altersdurchschnitt von 25 Jahren. "Eine gesunde Zusammenstellung, mit der wir sehr glücklich sind", erklärt Friers. Das Ziel in der ersten Oberliga-Saison der Vereinsgeschichte soll natürlich der Klassenerhalt sein. "Wir sind der kleinste Vorort in der kompletten Oberliga", berichtet der sportliche Leiter. "Alles andere als der Klassenerhalt wäre ja vermessen. Die Vorbereitung läuft super und die Jungs sind total heiß auf den Saisonstart - Ich bin sehr guter Dinge".

In der Oberliga trifft der FC Brünninghausen dann auf Vereine wie Erkenschwick und Gütersloh, die über richtige Stadien verfügen. "Auf diese Arenen freuen wir uns natürlich besonders. Das gibt den Spielern noch einmal ein ganz anderes 'Feeling' ", schwärmt Friers.

Autor: Marlon Irlbacher

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