Wenn es nach dem RWE-Präsidenten Michael Welling geht, sollte Mesut Özil Arsenal London bald verlassen.

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Welling rät Özil zum Wechsel

Pascal Biedenweg
18. Juli 2016, 14:11 Uhr
Foto: Ketzer

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Wenn es nach dem RWE-Präsidenten Michael Welling geht, sollte Mesut Özil Arsenal London bald verlassen.

Denn der 44-Jährige findet, dass der Nationalspieler viel öfter den Verein wechseln sollte. Dies gab der promovierte Wirtschaftswissenschaftler in einem äußerst launigen Interview der britischen Zeitung "Evening Standart" preis: "Wir glauben, dass es für Mesuts Entwicklung wichtig ist ein oder zwei Jahre in Paris zu leben. Er muss die Kunst sehen, den Pariser Lifestyle kennen lernen und seine Erfahrung als Weltmeister zu PSG bringen."

Dies ist ein wirklich einfacher Karriereplan für Mesut, jedes Jahr für teures Geld zu einem großen europäischen Klub. Wenn er das macht, wird er Ehrenmitglied unseres Vereins.
Michael Welling

Doch dem sei nicht genug - denn der 27-Jährige sollte am besten noch bei mindestens sechs Vereinen spielen. Das wünschenswerte Szenario hat der Essener Klub-Boss bereits detailliert ausgearbeitet: "Mesut sollte mindestens ein Jahr in Paris bleiben. Danach würde es dann weiter nach Italien gehen. Der AC Mailand wäre doch super. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass der FC Bayern nach der Serie A eine gute Adresse wäre. Außerdem meinte er einmal, dass er gerne in Istanbul spielen würde. Anschließend geht es für Mesut dann noch nach Amerika, schließlich ist die USA der perfekte Ort, um eine Marke aufzubauen. Danach - nun ja, in China wird sehr viel gezahlt oder?"

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Der humorvolle Karriereplaner Welling hat natürlich Hintergedanken - denn Rot-Weiss Essen ist Özils Ausbildungsverein und kassiert so bei jedem Wechsel kräftig mit. Nach seinem Wechsel zu Arsenal kassierten die Rot-Weissen beispielsweise rund 500.000 Euro. Um neue Projekte finanzieren zu können, hofft Prof. Dr. Welling deshalb auf weitere Erlöse. Um ein neues Jugendleistungszentrum zu finanzieren, hat er sich aber noch etwas ganz Neues ausgedacht: Denn der RWE bietet im Zuge einer Crowdfunding-Kampagne Geldgebern einen möglichen Anteil am Geld, das durch einen Özil-Wechsel eingenommen werden würde. So würden die Bergeborbecker auch abkassieren, wenn Özil nicht mehr den Verein wechseln würde.

Michael Welling stellt dem besten Fußballexport der Rot-Weissen auch einen besonderen Anreiz in Aussicht: "Dies ist ein wirklich einfacher Karriereplan für Mesut, jedes Jahr für teures Geld zu einem großen europäischen Klub. Wenn er das macht, wird er Ehrenmitglied unseres Vereins."

Autor: Pascal Biedenweg

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