Der Wuppertaler SV hat am Sonntagmittag ein starkes Testspiel absolviert.

Wuppertaler SV

5:0 in Herne! Ex-Zweitliga-Spieler im Test

Krystian Wozniak
17. Juli 2016, 17:19 Uhr
Foto: Funke Foto Services

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Der Wuppertaler SV hat am Sonntagmittag ein starkes Testspiel absolviert.

Der Regionalliga-Aufsteiger siegte beim ambitionierten Westfalenligisten Westfalia Herne mit 5:0 Dabei hatte die Mannschaft vom Schloss Strünkede in der aktuellen Sommervorbereitung schon Borussia Dortmund II mit 2:0 geschlagen. Gegen den WSV war die Westfalia aber chancenlos. [person=21792]Enzo Wirtz[/person] (3), [person=3977]Daniel Grebe[/person] und der bärenstarke [person=1518]Silvio Pagano[/person], der zudem zwei weitere Treffer vorbereite, erzielten die Tore. "Hut ab vor dem WSV. Das war eine beeindruckende Leistung. Wir waren bestimmt keine fünf Tore schlechter, aber der WSV hat sich diese Treffer einfach verdient. Die Spielweise der Wuppertaler hat mir sehr imponiert. Ich denke sie können in der Regionalliga für eine Überraschung sorgen. Vor allem wenn Silvio Pagano gesund und in Form bleibt. Dann gehört er zu den besten Spieler der Regionalliga. Ich wünsche dem WSV alles Gute", lobt Ex-WSV-Profi und aktueller Westfalia-Trainer Christian Knappmann, der wenig später mit einer B-Elf aus vielen Jungspunden 4:3 beim Landesligisten SSV Buer gewann.

Sein Gegenüber Stefan Vollmerhausen nahm die Lobeshymnen gerne entgegen, wollte das Ergebnis aber nicht überbewerten. Der Wuppertaler Aufstiegstrainer weiß genau, dass Testspiele nur wenig Aussagekraft haben und bei allem Respekt vor Westfalia Herne, sind Viktoria Köln, Rot-Weiss Essen oder Alemannia Aachen doch noch andere Kaliber, die auf den WSV in der Liga warten. "Testspiele muss man immer richtig einordnen können. Wir haben eine gute Leistung gegen einen sehr gut organisierten, giftigen, willigen Gegner absolviert. Da muss ich auch "Knappi" ein Lob aussprechen. Man hat eine klare Handschrift gesehen. Unser Spiel hat mir vor allem gefallen, weil wir in den Systemen variabel sind und egal ob ein 3-5-2 in Halbzeit eins oder ein 4-4-2 in Durchgang zwei gut spielen können. Darauf müssen wir aufbauen."

Schwertfeger steht vor der Unterschrift, Saglik ist kein Thema

Zufrieden konnte Vollmerhausen auch mit Kai Schwertfeger sein. Der 47-malige Zweitligaspieler, der zuletzt beim FC Hansa Rostock unter Vertrag stand, zeigte sich von seiner guten Seite und soll nach unseren Informationen kurz vor einer Unterschrift in Wuppertal stehen. Es sind wohl nur noch kleine Details zu klären, damit der gebürtige Wuppertaler ins Bergische Land wechselt.

Derweil ist Mahir Saglik (zuletzt SC Paderborn) defintiv kein Thema beim WSV. "Darüber haben und werden wir uns keinerlei Gedanken machen", betont Vollmerhausen.

Autor: Krystian Wozniak

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