Nationalspieler Gerald Asamoah vom FC Schalke 04 und Torhüter Roman Weidenfeller von Borussia Dortmund haben vor dem DFB-Kontrollausschuss zu den Rassismus-Vorwürfen Asamoahs Stellung bezogen. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mitteilte, ist mit einer Entscheidung über eine eventuelle Anklageerhebung in Kürze zu rechnen. Anlass der mündlichen Anhörung in der DFB-Zentrale in Frankfurt/Main unter Leitung von Anton Nachreiner (Gottfrieding) waren die Anschuldigungen des Schalker Stürmers, Weidenfeller habe ihn im Bundesliga-Derby gegen den BVB (4:1) am 18. August  rassistisch beleidigt.Angeblich hatte der BVB-Schlussmann den Schalker Asamoah

Asamoah und Weidenfeller vor DFB-Kontrollausschuss

Schnelle Entscheidung über Anklage erwartet

22. August 2007, 09:27 Uhr

Nationalspieler Gerald Asamoah vom FC Schalke 04 und Torhüter Roman Weidenfeller von Borussia Dortmund haben vor dem DFB-Kontrollausschuss zu den Rassismus-Vorwürfen Asamoahs Stellung bezogen. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mitteilte, ist mit einer Entscheidung über eine eventuelle Anklageerhebung in Kürze zu rechnen. Anlass der mündlichen Anhörung in der DFB-Zentrale in Frankfurt/Main unter Leitung von Anton Nachreiner (Gottfrieding) waren die Anschuldigungen des Schalker Stürmers, Weidenfeller habe ihn im Bundesliga-Derby gegen den BVB (4:1) am 18. August rassistisch beleidigt.Angeblich hatte der BVB-Schlussmann den Schalker Asamoah "schwarzes Schwein" genannt. Dies hatte der Dortmunder Schlussmann bisher bestritten.

"Der Kontrollausschuss hat Herrn Asamoah als Zeugen und Herrn Weidenfeller als Beschuldigten befragt, wird diese Aussagen nun auswerten und dann voraussichtlich noch in dieser Woche entscheiden, ob gegen Roman Weidenfeller Anklage erhoben wird", sagte Nachreiner nach der Anhörung.

Autor:

Kommentieren