Längst nicht alles gelingt dem neuen Mann, im Gegenteil.

BVB

Tuchel sieht in Dembele künftigen Weltstar

Sebastian Weßling
13. Juli 2016, 03:07 Uhr
Foto: firo

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Längst nicht alles gelingt dem neuen Mann, im Gegenteil.

Als sich Ousmane Dembélé in seinen ersten Trainingseinheiten bei Borussia Dortmund dehnen soll, wirkt der 19-Jährige doch arg ungelenk. Derartige Übungen scheint der Franzose von Stade Rennes, wo er zuletzt auflief, nicht gewohnt.

Kommt allerdings ein Ball ins Spiel, wandelt sich das Bild. Wie geschmeidig sich Dembélé bewegt, wie eng er den Ball am Fuß führt, wie er in den Testspielen gegen Erkenschwick (5:2) und Wuppertal (2:0) durch die Abwehrreihen dribbelte, das begeisterte die Fans ebenso wie Trainer Thomas Tuchel. „Er hat Dinge gezeigt, auf die wir uns freuen“, sagte er.

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Intern geht der Trainer sogar noch weiter: Dieser junge Mann habe das Zeug zum Weltfußballer, soll er gesagt haben. Knapp 15 Millionen zahlte Borussia Dortmund für das Nachwuchstalent, an dem auch deutlich größere Vereine dran waren. Doch Dembélé hatte dem BVB früh sein Wort gegeben und hielt es auch, als große Klubs mit großen Summen hantierten und unterschrieb in Dortmund einen Vertrag bis 2021 – auch das beeindruckte die BVB-Verantwortlichen.

Nach außen mühen sie sich nun vor allem, die Erwartungshaltung zu bremsen. „Das ist für einen jungen Mann alles neu, die Belastung, das Umfeld, die Kultur”, sagt Trainer Tuchel. „Das ist nicht zu unterschätzen.”

Autor: Sebastian Weßling

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