Der SV Bommern 05 wird zum Saisonstart wohl eine Menge Geduld aufbringen müssen. Der Wittener Bezirksligist empfängt am ersten Spieltag die Defensivspezialisten vom FSV Gevelsberg.

SV Bommern

Salkanovic begrüßt fünf Neuzugänge

Marcel Kling
12. Juli 2016, 08:07 Uhr

Foto: Funke Foto Services

Der SV Bommern 05 wird zum Saisonstart wohl eine Menge Geduld aufbringen müssen. Der Wittener Bezirksligist empfängt am ersten Spieltag die Defensivspezialisten vom FSV Gevelsberg.

„Die halten ihre Ergebnisse immer knapp“, weiß SVB-Trainer Semin Salkanovic. Der Spielplan der Bezirksliga-Staffel 6 ist veröffentlicht. Und der beschert dem SV Bommern nicht nur ein Heimspiel zum Auftakt, sondern auch gleich einen Kracher am zweiten Spieltag. Da müssen die Goltenbusch-Kicker zur SpVg SW Breckerfeld. „Die gehören zu den Aufstiegsfavoriten. Da wissen wir dann gleich, wo es lang geht“, so Salkanovic, der zum Gevelsberg-Spiel noch im Urlaub weilen wird.

Der Tabellenfünfte der Vorsaison hat fünf Neuzugänge verpflichtet. Verteidiger Sven Hochwimmer und Torwart Kevin Gensch kommen vom SV Herbede. Außerdem sind Stürmer Timo Munzig (SF Schnee), Linksverteidiger Tim Mazurek (eigene Jugend) und Francesco Aleccia (RW Siepel) neu im Team. Dagegen zieht es Benjamin Schröder ins Reserve-Team und Fabio Di Tavi wahrscheinlich beruflich nach Lübeck. „Da fallen uns ein paar Tore weg“, sagt Salkanovic. Er hofft deshalb, dass Marcel Herrmann (Trommelfellriss) nicht langfristig ausfällt.

Und wo soll die Reise in der kommenden Spielzeit hingehen? „Wir wollen die letzte Saison bestätigen. Das wird schwer genug“, meint der Trainer. Er sagt, die Mannschaft peile einen Platz unter den ersten Sieben an. Im Aufstiegskampf hat er neben Breckerfeld den VfL Schwerte und den SSV Hagen auf der Rechnung. Mit den Siegen gegen den SV Herbede und den TuS Heven beim Industrie-Cup hat der SVB aber unterstrichen, dass auch mit dem Team vom Goltenbusch zu rechnen ist. Salkanovic wünscht sich, dass sein Team sich in der Defensive weiter verbessert. Nach 43 Gegentoren in der Vorsaison – immerhin 28 weniger als im Jahr davor – sind diesmal maximal 35 Gegentreffer das ambitionierte Ziel.

Autor: Marcel Kling

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