DJK TuS Hordel krallt sich beim Industriecup souverän den den Sieg in der Gruppe A und trifft im Halbfinale auf Gastgeber Herbede. TuS Stockum kommt als Gruppenzweiter weiter.

Industriecup

TuS Hordel lässt die Muskeln spielen

dw
10. Juli 2016, 20:10 Uhr

DJK TuS Hordel krallt sich beim Industriecup souverän den den Sieg in der Gruppe A und trifft im Halbfinale auf Gastgeber Herbede. TuS Stockum kommt als Gruppenzweiter weiter.

Keine Zweifel an seinem Favoritenstatus ließ in der Gruppe A der DJK TuS Hordel aufkommen. Der Titelverteidiger fertigte sowohl Bezirksligist TuS Hattingen als auch den TuS Stockum deutlich ab. Immerhin: auch die Ruhrstädter stehen aufgrund der etwas besseren Tordifferenz im Halbfinale.

Allerdings hätten es die Kicker von der Pferdebachstraße in der Endabrechnung nicht so spannend machen müssen. Denn das 3:3 (1:3) im Eröffnungsspiel am Freitag war für den TuS Hattingen eher schmeichelhaft. „Wir hatten wirklich viele gute Chancen“, ärgerte sich Trainer Dirk Reinert auch am Sonntag noch ein wenig über das Remis – da wäre für die Seinen mehr drin gewesen. Denn statt die Möglichkeiten zu nutzen, lag man zur Pause mit 1:3 zurück und musste sich im zweiten Durchgang ganz schön strecken. Theodoros Chatsiioannidis (63.) und Tom Terinde (71.) glichen für die Stockumer aus, die am Ende sogar noch hätten gewinnen können.

Titelverteidiger nicht zu stoppen

Am zweiten Turniertag gegen den TuS Hordel war die Reinert-Elf, die einige Ausfälle zu verkraften hatte, unter dem Strich doch chancenlos. Auch, wenn das Endergebnis mit 0:5 (0:3) am Ende „vielleicht etwas zu hoch“ ausfiel, wie Mittelfeldregisseur Admir Tumbul befand. Tim Gronemeier (9.), Ron Berlinski (22.) und Peter Elbers (31.) stellten die Weichen schon vor der Pause in Richtung Bochumer Sieg. Andreas Büscher (72.) und abermals Berlinski (90.) machten dann endgültig alles klar. „Ich bin dennoch recht zufrieden mit den Jungs“, zog Reinert trotz allem ein positives Fazit des ersten Turnierwochenendes. „Wir haben uns insgesamt viele gute Chancen erspielt“, meinte der Stockumer Übungsleiter.

Zum Lohn darf man am Freitag nun im Halbfinale gegen den SV Bommern (19.30 Uhr) um den Einzug ins Endspiel kicken. Denn da der TuS Hattingen mit 2:8 (0:1) gegen den Westfalenligisten baden ging, zog die Reinert-Elf als Gruppenzweiter in die Runde der letzten Vier ein. Überragender Akteuer auf Seiten des TuS Hordel war gegen den frisch gebackenen Bezirksligisten Ron Berlinski, der insgesamt vier mal erfolgreich war (46., 59., 81., 87.) und eindrucksvoll die Ambitionen der Bochumer unterstrich. Für Hattingen traf Anthony Uwadia doppelt (70., 90.). Hordel misst sich nun ebenfalls am Freitag mit Ausrichter SV Herbede (17.30 Uhr).

Autor: dw

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