Langweilig wird es bei den Sportfreunden Niederwenigern eigentlich nie.

Niederwenigern

Sportfreunde müssen sich neu orientieren

Heiner Wilms
11. Juli 2016, 05:07 Uhr
Foto: Michael Ketzer

Foto: Michael Ketzer

Langweilig wird es bei den Sportfreunden Niederwenigern eigentlich nie.

Bei den Schwarz-Gelben ging es in der Vergangenheit immer sehr eng zu, zuletzt kämpften die Wennischen meist gegen den Abstieg aus der Landesliga, in den Jahren davor spielten sie um den Aufstieg. Zudem bekommen es die Sportfreunde fast in jedem Jahr mit neuen Gegnern zu tun.

So ist es auch diesmal wieder. Niederwenigern wurde jetzt neu in die Staffel 2 der Niederrhein-Landesliga eingeteilt. „13 von unseren neuen Gegnern kenne ich bisher noch gar nicht“, sagt SFN-Trainer Jürgen Margref. „Deshalb kann ich zu der neuen Staffel eigentlich auch noch nicht viel sagen. Nur so viel, dass für uns jetzt deutlich längere Fahrten anstehen werden.“

Für Niederwenigern gibt es nicht nur neue Gegner, sondern auch neue Spieler. Einer davon ist ein alter Bekannter, denn Offensivspieler Florian Machtemes kehrt vom ETB Schwarz-Weiß Essen ins Dorf zurück. Und mit Fredrick Gippert hat Machtemes gleich noch eine weitere Verstärkung mitgebracht. Neu im Kader sind zudem Niederwenigerns Eigengewächse Phil Petry, Malte Eckert, Marcel Schräer, Jonas Wecking, Henrik Eggemann und Sebastian Wieczorek. Ebenfalls noch ein ganz junger Mann ist Torben Schlipköther, der aus der Jugend des Heisinger SV kommt. Außerdem gibt es mit Patrick Hollenbeck (SV Burgaltendorf) einen Torwart und damit eine Alternative für den Fall, dass Sebastian Langer einmal ausfallen sollte. Prominentester Zugang ist aber sicher Henrik Gulden, der von Rot-Weiss Essen kommt und zuvor zwei Jahre lang zum Profi-Kader des VfL Bochum gehörte.

Nicht mehr dabei sind indes Marius Müller, der sich ja schon in der Winterpause der vergangenen Saison in Richtung FC Kray verabschiedete, sowie Sidney Rast (SG Welper)), Maik Sverepa (Blau-Gelb Überruhr), Luca Uslaub (CSV SF Bochum-Linden) und Marcel Kraushaar, der seine Karriere verletzungsbedingt beendete und jetzt in Niederwenigern zum Trainerstab gehört.

Sidney Rast zur SG Welper
„Mit Marius Müller und Sidney Rast haben wir sicherlich zwei wichtige Spieler verloren“, sagt SFN-Trainer Jürgen Margref. „Doch ich bin auch mit unseren Zugängen zufrieden. Und natürlich freue ich mich besonders darüber, dass Florian Machtemes zurückgekommen ist und dann auch noch Frederick Gipper mitgebracht hat.“ Gipper könnte hinten rechts für den wegen eines Kreuzbandrisses lange pausierenden Lauritz Angerstein einspringen.

Eigentlich ist auch Henrik Gulden ein Rückkehrer. Gulden wurde im norwegischen Drammen geboren, wuchs aber in Niederwenigern auf und startete auch seine Karriere bei den Sportfreunden. Der heute 20-Jährige kam später sogar zu neun Einsätzen in der U 17 bzw. U 18-Nationalmannschaft seines Heimatlandes. Aus gesundheitlichen Gründen musste er zuletzt aber kürzer treten. „Ich will zu ihm gar keine Prognose abgeben“, sagt Jürgen Margref. „Klar ist aber, dass Henrik Zeit braucht, um wieder richtig fit zu werden. Und diese Zeit werden wir ihm auch geben.“

Auch wenn er die neue Liga noch nicht richtig kennt, so blickt Jürgen Margref der neuen Saison recht zuversichtlich entgegen. „Die jungen Spieler, die wir schon im Kader haben, werden ja nicht schlechter“, sagt der ehemalige Profi. „Ich bin recht sicher, das wir in dieser Saison eine wirklich gute Mischung haben.“

Autor: Heiner Wilms

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren