Auf der Suche nach einem Nachfolger für Christoph Caspari scheint Sinan Özkara derzeit die besten Chancen für die Position des Rechtsverteidigers zu haben.

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Özkara will Trikot nie wieder abgeben

10. Juli 2016, 09:07 Uhr
Foto: Funke Foto Services

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Auf der Suche nach einem Nachfolger für Christoph Caspari scheint Sinan Özkara derzeit die besten Chancen für die Position des Rechtsverteidigers zu haben.

Nach 67 Minuten hatte Sinan Özkara Feierabend. Im Testspiel gegen den klassenhöheren SC Preußen Münster spielte der 20-Jährige als Rechtsverteidiger und zeigte eine insgesamt solide Leistung. "Er hat seine Sache ordentlich gemacht", befand auch sein Trainer Andreas Zimmermann. Auch wenn dieser mit der Leistung von Özkara zufrieden war, will er sich noch nicht festlegen, wer in Zukunft auf der rechten Seite Stammspieler werden wird. Nach dem Abgang von Christoph Caspari gibt es derzeit einen Zweikampf zwischen eben [person=14209]Sinan Özkara[/person] und Dominik Reinert. "Die beiden streiten sich um den Platz. Wir wollen mal sehen, wer letztendlich die Nase vorne hat", hofft Zimmermann auf einen gesunden Konkurrenzkampf.

Özkara spielte in der Vorbereitung bislang gegen beide Drittligisten von Beginn an. Erst beim 3:0-Sieg gegen Fortuna Köln und nun eben auch gegen Münster. Zu seiner eigenen Leistung sagt der 1,93 Meter lange Verteidiger: "Es geht immer besser. Ich habe ein paar Fehler gemacht, aber daraus werde ich auf jeden Fall lernen", verspricht er. Özkara kam vor einem Jahr aus der Jugend von Rot-Weiss Essen und gehörte direkt dem Kader der ersten Mannschaft an. Ein Mittelfußbruch zu Beginn der Saison legte den Türken jedoch lahm und verhinderte somit Einsätze in der Liga. Letztendlich hat es nur zu drei Kurzeinsätzen gereicht. Jetzt will der ehemalige türkische Junioren-Nationalspieler wieder voll angreifen: "Ich will so oft wie möglich spielen. Am liebsten würde ich mir das Trikot nehmen und nie wieder abgeben." Seine Chancen sehe er nicht schlecht, das zeige auch das Vertrauen von Trainer Zimmermann. Dennoch gibt sich Özkara auch selbstkritisch: "Ich kann an meinem Umschaltspiel noch arbeiten."

Vor allem wünsche er sich aber: "Ich möchte verletzungsfrei bleiben und eine erfolgreiche Saison mit der Mannschaft spielen." Möglicherweise als etablierter Rechtsverteidiger.

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