Seit einer Woche rollt am Schetters Busch wieder der Ball - einem Neuzugang wurde eine ganz besondere Rolle zuteil.

Spvg Schonnebeck

Markus Heppke - der spielende Co-Trainer

Pascal Biedenweg
08. Juli 2016, 10:07 Uhr
Foto: Tillmann

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Seit einer Woche rollt am Schetters Busch wieder der Ball - einem Neuzugang wurde eine ganz besondere Rolle zuteil.

Denn Markus Heppke fungiert seit der neuen Spielzeit als spielender Co-Trainer bei den Schwalben. Der 30-Jährige, der letztes Jahr noch beim SV Hönnepel-Niedermörmter unter Vertrag stand, schätzt die lockere Atmosphäre am Schetters Busch: "Das passt wie Arsch auf Eimer. Hier herrscht eine unglaubliche familiäre Bindung."

Vor allem die Spielstärke der Mannschaft hat es Heppke angetan: "Wir haben hier eine enorme Qualität und wollen in jeder Situation spielerische Lösungen finden. Die Jungs sind alle hoch motiviert. Wenn man denen ein wenig Zeit lässt und richtig steuert - dann kann das eine richtig starke Geschichte werden."

Wir setzten uns kein tabellarisches Ziel. Wir wollen Spaß haben und gucken von Spiel zu Spiel
Markus Heppke (Spvg Schonnebeck)

Im Training will der ehemalige RWE-Akteur aber ganz der Spieler bleiben: "Wir haben mit Dirk Tönnies den Chef-Trainer. Vielleicht werde ich mir mal situationsbedingt einen Spieler schnappen und auf bestimmte Dinge eingehen. Gerade bei den jungen Spielern ist es meist nur eine kleine Stellschraube, an der gedreht werden muss."

Bei dieser Aufgabe hilft ihm auch die Erfahrung, die er unter Kult-Trainer Georg "Schorsch" Mewes sammeln konnte: "Das war natürlich was völlig anderes. Der Fußball bei Schorsch - das ist noch alte Schule. Dort wird ein erwachsener Fußball gespielt, hier in Schonnebeck wird auf den spielerischen Part wert gelegt."

Auch Spvg-Coach Dirk Tönnies freut sich über den Zugewinn: "Wir beide haben in unserem ersten Gespräch sofort gemerkt, dass wir auf einer Wellenlänge sind. Die Chemie zwischen uns stimmt einfach. Markus vertritt eine ähnliche Philosophie wie ich und hat als Essener natürlich Bezug zu unserem Verein. In seiner Doppelfunktion als spielender Co-Trainer kann er über den Tellerrand hinaus gucken und bereits erste Erfahrungen im Trainerbereich sammeln. Ich halte das für die perfekte Lösung für alle Beteiligten."

Und auch in Sachen Zielsetzung scheinen Tönnies und Heppke bereits auf einer Wellenlänge zu sein: "Wir setzten uns kein tabellarisches Ziel. Wir wollen Spaß haben und gucken von Spiel zu Spiel", kam es aus beiden Mündern in meisterlicher Synchronität.

Autor: Pascal Biedenweg

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