Noch Minuten nach Ende der Auslosung der ersten Niederrheinpokal-Runde 16/17 zitterten Marcel Siemes die Hände.

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SV Post freut sich auf MSV, Grevenbroich auf RWE

04. Juli 2016, 19:51 Uhr
Foto: Funke Foto Services

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Noch Minuten nach Ende der Auslosung der ersten Niederrheinpokal-Runde 16/17 zitterten Marcel Siemes die Hände.

Dem Kapitän des Post SV Solingen war die Freude über das "Hauptlos" sichtlich anzusehen. Soeben hatte der bergische A-Ligist den MSV Duisburg gezogen. "Das ist natürlich ein Traum, einfach sensationell. Das wird für uns alle das Spiel der Karriere werden", freute sich Siemes.

Mannschaftskamerad Christian Weiß war ebenfalls überglücklich: "Wir haben letztes Jahr schon höherklassige Vereine rausgehauen. Der MSV ist natürlich noch ein etwas anderes Kaliber. Wir werden versuchen, Duisburg das Leben so schwer wie möglich zu machen und hoffen natürlich auf eine geile Kulisse."

Diese wird wohl auch der TuS Grevenbroich erleben dürfen. Der Bezirksligist bekam nämlich den Titelverteidiger Rot-Weiss Essen ab. "Wir müssen sowieso gegen jeden spielen, der uns zugelost wird. Der Gegner hat eine schöne Anlage und einen Rasenplatz. Wir müssen noch ein paar organisatorische Dinge klären. Und dann fahren wir als Titelverteidiger nach Grevenbroich, um zu gewinnen", sagt RWE-Teammanager Damian Jamro.

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Ein Duell der ganz besonderen Art werden Michael Kuhn (Teammanager) vom Wuppertaler SV und SV Straelens Sportlicher Leiter Ilija Ludenberg erleben. Die beiden Funktionäre kennen sich noch aus gemeinsamen Düsseldorfer Zeiten. "Hier treffen zwei ehemalige Teammanager der Fortuna aufeinander. Uns verbindet eine langjährige Freundschaft. Für mich ist dieses Spiel wie ein Derby", sagt Kuhn und fügt hinzu: "Eigentlich wollten wir schon seit Jahren ein Freundschaftsspiel gegeneinander machen. Jetzt treffen wir uns im Pokal - umso schöner." Ludenberg: "Wir haben vor der Auslosung noch draußen gestanden und gewitzelt, was wir machen wenn es zu diesem Duell kommt. Dass es jetzt tatsächlich so gekommen ist, ist natürlich grandios."

Ein Wiedersehen gibt es auch zwischen dem A-Ligisten TuB Bocholt und Oberliga-Vertreter Spielvereinigung Schonnebeck. Dieses Duell gab es zuletzt vor wenigen Jahren noch in der Landesliga. Mittlerweile sind die Wege deutlich getrennt. SVS-Manager Christian Leben: "Wir kennen die Anlage in Bocholt und die Reise dahin sehr gut. Natürlich haben sich beide Kader verändert, aber wir werden die Sache auch als Oberligist sehr ernst nehmen und versuchen, die nächste Runde zu erreichen."

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