Pünktlich um 10.30 Uhr kamen die Königsblauen die Treppen herunter und betraten den Trainingsplatz eins.

Schalke

So lief das erste Training unter Weinzierl

29. Juni 2016, 13:15 Uhr
Foto: firo

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Pünktlich um 10.30 Uhr kamen die Königsblauen die Treppen herunter und betraten den Trainingsplatz eins.

Den Anfang machte Co-Trainer Tobias Zellner, Cheftrainer Markus Weinzierl war mitten unter den 19 Spielern, die bei der ersten öffentlichen Einheit dabei waren.

Waren es anfangs nur rund 550 Zuschauer, füllten sich Ränder des Platzes im Laufe der 90 Minuten mehr und mehr. Am Ende verfolgten etwa 1000 interessierte Schalke-Fans, was nach einer kurzen Ansprache geübt würde. Bei den Torhütern, die erstmal gesondert trainierten, fehlte Timon Wellenreuther. Wie es mit dem 20-Jährigen weitergeht, ist noch unklar.

Bei den Feldspielern war die Liste der Abwesenden ungleich länger: Die deutschen Nationalspieler Leroy Sané und Benedikt Höwedes, aber auch die EM-Fahrer Breel Embolo und Alessandro Schöpf sowie die Nationalspieler Naldo, Sead Kolasinac und Eric Maxim Choupo-Moting waren nicht dabei. Dieses Trio reist am Wochenende aber mit nach China. Die EM-Teilnehmer hingegen bekommen drei Wochen Urlaub. "Beim Testspiel gegen Luzern sind sie wieder dabei", kündigte Weinzierl mit Blick auf Embolo und Schöpf an. Bei den DFB-Kickern kommt es wohl darauf an, wie weit Deutschland kommt.

Nicht dabei war außerdem Fabian Reese, der zur deutschen U19-Mannschaft gereist ist, sowie Johannes Geis und der langzeitverletzte Atsuto Uchida. "Er hat eine leichte Erkältung und hat drinnen individuell trainiert", berichtete Weinzierl. Nach ein paar Läufen stand das Kurzpassspiel auf dem Programm. Dann bestritten die 16 Feldspieler ein intensives Flanken- und Schusstraining. Auffällig wie auch beim abschließenden Spiel war dabei: Weinzierl coachte nicht von außen, sondern mischte sich unter die Spieler. "Ich bin nicht nur ein Trainingsbeobachter, versuche mich auf dem Platz aktiv einzubringen", erläuterte der Chefcoach.

Eine Neuerung war ein neun Meter hoher Kameramast, mit Hilfe dessen die Einheiten vollständig aufgezeichnet und später analysiert werden können. Nach ausgiebigen Dehnübungen war schließlich Feierabend. Spieler und Trainer mussten durch ein blau-weißes Spalier und standen noch für zahlreiche Autogramme und Handyfotos zur Verfügung.

Die nächste Einheit steigt morgen erneut um 10.30 Uhr und ist ebenfalls öffentlich.

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