Vier Schalker Fußball-Profis sind bei der Fußball-EM dabei. Nach dem Ende der Vorrunde haben sie unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Eine Bilanz.

EM 2016

So schnitten die Schalker in Frankreich bislang ab

24. Juni 2016, 08:47 Uhr
Foto: firo

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Vier Schalker Fußball-Profis sind bei der Fußball-EM dabei. Nach dem Ende der Vorrunde haben sie unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Eine Bilanz.

Bei der Fußball-Europameisterschaft ist Halbzeit. Die Gruppenspiele sind vorbei, nun beginnt mit der K.o.-Runde die heiße Phase. Für zwei der vier Schalker EM-Teilnehmer ist das Turnier allerdings schon wieder vorbei. Ein Überblick.

Benedikt Höwedes weicht bei Bundestrainer Joachim Löw wie erwartet auf die rechte Abwehrseite aus. Diesen Job erledigte er bislang defensiv solide, mehr nicht. Das war aber auch zu erwarten, bereits vor dem Turnier hatte Höwedes gesagt: „Zu einem Dani Alves werde ich bestimmt nicht mehr“. In den ersten beiden Spielen gegen die Ukraine und gegen Polen spielte Höwedes noch jeweils über 90 Minuten. Im letzten Gruppenspiel gegen Nordirland setzte Löw dann auf Joshua Kimmich, der gegen sehr passive Nordiren auch direkt überzeugte. Ob das die Einsatzchancen des Schalkers schmälert, bleibt abzuwarten. Denn gegen offensiv stärkere Gegner als Nordirland könnte Höwedes wieder den Vorzug vor Joshua Kimmich bekommen.

Leroy Sané sah bislang jedes Spiel von der Bank aus. Nachdem die Offensive der deutschen Nationalmannschaft in den ersten beiden Gruppenspielen noch nicht ganz rund lief, wurde über einen Einsatz des Flügelflitzers spekuliert. Doch Löw vertraute seinen bewährten Kräften und ließ Sané erneut auf der Bank. Doch auch von dort aus könnte er in der K.o.-Phase noch einmal wichtig werden, dem deutschen Spiel frischen Wind verleihen.

Für Roman Neustädter ist die Europameisterschaft hingegen schon wieder vorbei. Der erst kurz vor dem Turnier eingebürgerte Russe kam in den ersten beiden Spielen von Anfang an zum Einsatz, wurde im zweiten Gruppenspiel gegen die Slowakei nach einer enttäuschenden Leistung allerdings schon zur Halbzeitpause ausgewechselt. Nachdem er von den russischen Medien daraufhin stark kritisiert worden war, erlebte er das letzte Gruppenspiel und somit das Ausscheiden der Sbornaja von der Bank aus.

Auch Alessandro Schöpf kam bei seinem ersten großen Turnier nicht sonderlich weit. Bei den Österreichern, die als Geheimfavorit in die EM gestartet waren, wurde er dreimal eingewechselt. Im letzten Gruppenspiel gegen Island gelang ihm nach einem schönen Solo sogar der zwischenzeitliche 1:1-Ausgleich. Da Österreich letztendlich jedoch mit 1:2 verlor, ist das Turnier für den bislang einzigen Schalker Torschützen auch schon wieder beendet.

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