Wenige Tage vor dem Trainingsauftakt brennt beim Wuppertaler SV der Baum.

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Geht jetzt auch Vollmerhausen von Bord?

Krystian Wozniak
20. Juni 2016, 21:50 Uhr
Foto: Tillmann

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Wenige Tage vor dem Trainingsauftakt brennt beim Wuppertaler SV der Baum.

Nach der Trennung des erfolgreichen Sportlichen Leiters Manuel Bölstler soll nach unseren Informationen nun Stefan Vollmerhausen einen Rücktritt in Erwägung ziehen. Der Erfolgstrainer wollte sich auf Nachfrage nicht zu seiner Situation äußern.

Bölstlers Abgang scheint Vollmerhausen sehr mitgenommen zu haben. Beide bildeten ein kongeniales Duo und hatten nicht nur den Oberliga-Meister-Kader sondern auch die aktuelle Regionalliga-Mannschaft zusammengestellt. Bölstlers Aus bedeutet für Vollmerhausen auch ein Verlust seines wichtigsten Vertrauten.

Das schien den 1. Vorsitzenden, Alexander Eichner, wenig zu interessieren. Dieser konnte sich mit Bölstler nicht über eine weitere Zusammenarbeit einigen. Hierbei soll es nicht um finanzielle Dinge gegangen sein. Bölstler wollte einiges im Verein ändern. Das scheint Eichner missfallen zu sein. Schon in der Vergangenheit hatte Eichner gezeigt, dass er sich von Leuten schnell trennt, falls diese nicht nach seiner Pfeife tanzen. Die ehemaligen Vorstands- und Verwaltungsratsmitglieder wie der beim WSV-Anhang sehr beliebte Jörg Wolff, Mitgründer der Initiative 2.0, Achim Weber, Uwe Heyn oder Bernd Gläsel können ein Lied davon singen, wie sie von Eichner förmlich rasiert wurden.

Zuletzt war zu hören, dass es auf der Verwaltungsratssitzung des Klubs zu einem großen Krach gekommen sein soll. Nächster Kandidat auf Eichners "Rasierliste" soll Finanzvorstand Lothar Stücker sein. Das Verhältnis zwischen den beiden Vorständen gilt als zerrüttet. Bleibt nur abzuwarten, ob nicht vorher auch Coach Vollmerhausen geht...

Autor: Krystian Wozniak

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