Eigentlich könnte beim Wuppertaler SV alles so schön sein: Der WSV ist in die Regionalliga aufgestiegen und der Kader für die Saison 16/17 ist so gut wie fest gezurrt.

Wuppertaler SV

Der Aufstiegsmacher geht

Krystian Wozniak
20. Juni 2016, 15:22 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

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Eigentlich könnte beim Wuppertaler SV alles so schön sein: Der WSV ist in die Regionalliga aufgestiegen und der Kader für die Saison 16/17 ist so gut wie fest gezurrt.

Doch hinter den Kulissen brodelt es. Wie RevierSport erfahren hat, soll der Aufstiegsmacher, Manuel Bölstler, kurz vor dem Abgang stehen. Am 4. Mai hatte der Oberliga-Meister noch berichtet, dass Sportdirektor Bölstler seinen Vertrag verlängert hätte. Doch dem ist nicht so.

Bölstler, der aktuell im Türkei-Urlaub weilt, hat beim WSV nichts unterschrieben. Er soll sich nach unseren Informationen lediglich mit dem ersten Vorsitzenden Alexander Eichner, der für RS nicht zu erreichen war, mündlich einig gewesen sein. Fixiert wurde bis zum heutigen Tage jedoch nichts. Eichner soll sich an die Verabredungen nicht gehalten haben, so dass Bölstler nun den Verein verlassen will. Bölstler war für einen Kommentar nicht erreichbar.

Stefan Vollmerhausen, Trainer und Vertrauter des erfolgreichen Managers Bölstler sagt auf RS-Nachfrage: "Ich kommentiere das besser nicht. Wenn es zur Trennung kommen sollte, kann ich den Schritt von Manuel komplett nachvollziehen. Mehr möchte ich dazu nicht sagen."

UPDATE

Alexander Eichner, erster Vorsitzender des WSV: "Wir bedauern die Trennung von Manuel Bölstler, da er beim WSV vieles bewegt hat. Jetzt müssen wir aber realistisch sehen, was möglich ist und was eben nicht. Der WSV hat von seiner Seite aus alles getan, um Manuel Bölstlers finanzielle Vorstellungen bedienen zu können. In einem für uns wirtschaftlich und rechtlich händelbaren Weg sollte der WSV-Anteil um einen Fremdfinanzierungsanteil ergänzt werden. Diese Komponente ist leider nicht zustande gekommen.“

Autor: Krystian Wozniak

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