Hier haben wir die Noten der deutschen Spieler nach dem 2:0-Sieg gegen die Ukraine.

Deutschland

Die Noten nach dem Sieg gegen die Ukraine

12. Juni 2016, 22:57 Uhr

Hier haben wir die Noten der deutschen Spieler nach dem 2:0-Sieg gegen die Ukraine.

Neuer (2-): Der Aushilfskapitän hatte weit mehr zu tun als ihm lieb war. Doch wie es sich für einen dreifachen Welttorhüter gehört, hielt Neuer alles, was es zu halten gab. Nur einmal musste Boateng für den schon geschlagenen Keeper retten. Wohl dem, der so einen Nachbarn im eigenen Strafraum hat.

Höwedes (4): Stand bei der WM 2014 in jedem Spiel von der ersten bis zur letzten Minute auf dem Feld. Da hatte er aber nicht einmal defensiv so große Probleme wie bei seiner EM-Premiere gegen den fleißigen Konoplyanka.

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Boateng (2): Bewies ein weiteres Mal sehr eindrucksvoll, warum er derzeit als einer der besten Innenverteidiger der Welt gilt. Zieht sein Ding mit einer unverschämten Lässigkeit gnadenlos durch, kann aber auch in höchster Not den Ball einfach mal von der Linie kratzen.

Mustafi (3): Der Platzhalter vom verletzten Mats Hummels nahm sich rotzfrech die Freiheit, den angeschlagenen Neu-Münchner auch im gegnerischen Strafraum zu ersetzen. Wer vorne den Ball so herrlich mit dem Kopf ins Tor jagt, der darf sich hinten auch mal den einen oder anderen Wackler erlauben.

Hector (3-): Versuchte sich in seinem ersten Turnierspiel gleich mal mit einem Seitfallszieher. Sah vorne recht ordentlich aus, hatte hinten aber erwartungsgemäß mehr als genug mit Yamolenko zu tun.

Khedira (4+): Nahm sich an der Seite des starken Kroos‘ dezent zurück, hätte aber trotzdem sehr gerne ein Tor machen dürfen.

Kroos (2): Die ganze Woche wurde darüber debattiert, wer statt Schweinsteiger als Kapitän aufläuft. Neuer? Khedira? Doch der unumstrittene Chef auf dem Platz ist und bleibt der König der Diagonalpässe – auch ohne Binde. Der frischgebackene Champions-League-Sieger bereitete Mustafis Tor vor und dirigierte zumindest in der ersten Halbzeit sein Orchester auch sonst ganz formidabel.

Müller (4): Ließ sich zweimal innerhalb weniger Sekunden tunneln und schien sich nicht so richtig von diesem Schock zu erholen. Muss weiter auf seinen ersten EM-Treffer warten.

Özil (3-): Bisweilen wie ein Picasso, der seinen Pinsel vergessen hat. Doch ab und an blitzt dann eben doch so ein Geniestreich mal auf.

Draxler (3): Der EM-Debütant hat berechtigte Hoffnung, dass schon im kommenden Spiel EM-Einsatz Nummer zwei hinzukommt. Fleißig, kreativ, verlässlich.

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Schürrle (4): Sein Auftrag: neuen Schwung bringen. Auftrag erfüllt.

Götze (4): Hat durchaus Steigerungspotenzial. Bis zum nächsten Finaltreffer für die Ewigkeit ist ja aber noch ein wenig Zeit.

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