Die Bezirksliga lockt: Ein Sieg fehlt den Kreisliga-A-Kickern des TuS Mündelheim noch, um drei Jahre nach dem Abstieg die Rückkehr in diese Spielklasse zu feiern.

TuS Mündelheim

Elfmetertraining für den Aufstieg

dw
11. Juni 2016, 08:39 Uhr
Foto: Tim Müller

Foto: Tim Müller

Die Bezirksliga lockt: Ein Sieg fehlt den Kreisliga-A-Kickern des TuS Mündelheim noch, um drei Jahre nach dem Abstieg die Rückkehr in diese Spielklasse zu feiern.

Das einzige Problem: Dieselbe Zielsetzung hat naturgemäß der Gegner im Entscheidungsspiel der Tabellenzweiten, Glückauf Möllen. Um 15 Uhr wird am Sonntag das letzte Duell der Saison im rechtsrheinischen Fußballkreis beim DSV 1900 an der Düsseldorfer Straße angepfiffen.

Frank Krüll, Trainer des Teams vom Rheinheimer Weg, hat mit seinen Schützlingen eine starke Saison hinter sich. Zur Meisterschaft und damit zum direkten Aufstieg reichte es freilich nicht: „Wir waren nicht so konstant wie Rot-Weiß Mülheim, deshalb haben wir uns das selbst zuzuschreiben. Trotzdem sind wir mit dem Erreichten aber vollauf zufrieden.“ Das heißt auch: Die Mündelheimer empfinden nicht den Druck, zwingend aufsteigen zu müssen. Frank Krüll betont: „Alles, was jetzt noch kommt, ist ein Bonus.“

Die Chancen schätzt der TuS-Trainer – wie sein Gegenüber, Ex-MSV-Profi Frank Saborowski – 50:50 ein: „Natürlich haben wir Informationen über Möllen. Das ist eine starke Mannschaft, gerade in der Offensive. Aber wir konnten auch ein paar Schwachpunkte ausmachen.“ Und wie sieht es mit den eigenen Schwachpunkten aus? Frank Krüll lacht: „Die gibt es nicht.“ Dazu zählt höchstens der Umstand, dass Urlauber Lukas Wolters nicht zur Verfügung steht, während hinter dem Einsatz des angeschlagenen Dennis Schlee noch ein Fragezeichen steht.

Die Mündelheimer haben sich auf alle Eventualitäten eingerichtet: Elfmeter sind trainiert worden. Die Wahl des Austragungsortes gefällt dem Coach gut: „Der DSV-Platz ist ja von unserem Vereinsgelände nicht so weit entfernt. Ich gehe davon aus, dass uns viele Zuschauer dort unterstützen werden.“ Gespielt wird auf dem Naturrasen, weil um den Kunstrasen herum nicht genug Zuschauer untergebracht werden können.

Autor: dw

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