Die sportliche Talfahrt des SV Höntrop soll beendet werden. Dafür forciert der Sportliche Leiter Ralf Zyla den Neuaufbau, der nach dem Abstieg in die Kreisliga dringend nötig ist.

SV Höntrop

"Wir gehören in die Bezirksliga"

Maximilian Daum
08. Juni 2016, 12:56 Uhr
Foto: Volker Müller

Foto: Volker Müller

Die sportliche Talfahrt des SV Höntrop soll beendet werden. Dafür forciert der Sportliche Leiter Ralf Zyla den Neuaufbau, der nach dem Abstieg in die Kreisliga dringend nötig ist.

Zyla, der unter seiner Ägide nun zwei Abstiege in zwei Jahren hinnehmen musste, hofft dabei auf die Unterstützung des neu installierten Kollegen Peter Küster. Gemeinsam übernehmen beide in der kommenden Spielzeit die sportliche Leitung beim SV, der nun innerhalb von zwei Jahren von der Landesliga in die Kreisklasse abstürzte.

Mitverantwortlich war in der abgelaufenen Serie sicherlich auch eine katastrophale Hinrunde. Die entscheidende Ursache liegt für Zyla allerdings tiefer als zunächst angenommen. "In der vorletzten Saison planten wir für eine weitere Saison in der Landesliga. Als uns der Klassenerhalt dann doch nicht gelang, sagten uns viele Spieler wieder ab. In der Folge waren wir für die Bezirksliga dünn besetzt", berichtet Zyla.

Lange Zeit zum Trauern hat der SV nicht. Zyla, den der zweite Abstieg in Serie ziemlich mitnahm, kann bereits erste Veränderungen vorweisen. "Mit Peter Küster haben wir bereits den ersten Schritt getan. Wir wollen eine Umgestaltung, bestehend aus einem gesunden Fundament", erklärt der Sportliche Leiter. Ein direkter Wiederaufstieg ist für die Bochumer trotzdem erstmal kein Thema.

"Wir haben in etwa einen 3-Jahres Plan, der vorsieht, wieder in der Bezirksliga spielen. Da gehört ein Verein, wie der SV Höntrop hin !"
Ralf Zyla, SV Höntrop

Dabei spielen vor allem die Spieler [person=16847]Erdil Sadin[/person] und [person=16840]Ahmet Ayata [/person]eine Rolle, die dem Verein auch in der Kreisliga erhalten bleiben werden. "Sie formen das Gerüst, auf dem wir aufbauen werden. Wir wollen eine Mischung aus eigenen Jugendspielern und etablierten Kräften haben", erklärt Zyla.

An der Seitenlinie wird ab der kommenden Spielzeit ebenfalls ein neuer Trainer die Geschicke leiten. "Mit Frank Kirchner haben wir einen jungen Trainer verpflichtet, der ideal zu uns passt. In der letzten Saison konnte er den VfB Günnigfeld II zum Aufstieg führen", betont Zyla.

An eine Fortsetzung des sportlichen Horror-Szenarios glaubt der sportliche Leiter nicht. "Ich hatte schon in der letzten Saison ein gutes Gefühl. Trotzdem bin ich hundertprozentig davon überzeugt, dass wir diesmal in den Top 5 landen werden", erläutert er.

Autor: Maximilian Daum

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