Die Frauen des MSV Duisburg können sich auf ihre Saison in der Bundesliga freuen. Am Dienstag trudelte die Lizenz für die oberste Spielklasse ein.

MSV-Frauen

Lizenz für Bundesliga ist da

Kristina Jäger
07. Juni 2016, 18:23 Uhr
Foto: firo

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Die Frauen des MSV Duisburg können sich auf ihre Saison in der Bundesliga freuen. Am Dienstag trudelte die Lizenz für die oberste Spielklasse ein.

Aktuell weilen die Mädels des MSV Duisburg im verdienten Urlaub. Das Training ist seit Ende Mai abgeschlossen. Zwei Personen können Fußball aber noch nicht komplett aus ihrem Alltag streichen. Da wäre zum einen die Trainerin. Inka Grings muss sich um Trainingspläne, die Vorbereitung und die Kaderplanung kümmern. Die Saison geht zwar wegen der Olympischen Spiele erst am 3. September los, am 4. Juli startet der Aufsteiger aber wieder ins Training. Für diese Zeit hat Grings schon vier Testspiel festgezurrt, drei davon gegen internationale Gegner. So treffen die Duisburgerinnen unter anderem auf West Ham United (24.07.), PSV Eindhoven (13.08.) und Twente Enschede (26.08.). Außerdem wird es ein Freundschaftsspiel gegen den 1. FC Köln geben (20.07.).

Auch die Kaderplanung läuft bereits auf Hochtouren. Vier Neuzugänge konnten die MSV-Frauen bereits verpflichten. Virginia Kirchberger, Lena Nuding, Yvonne Zielinski (alle 1. FC Köln) und Alina Witt (SV Henstedt-Ulzburg) spielen ab Juli für Duisburg. Doch Grings möchte noch ein paar weitere Spielerinnen für ihre Mannschaft. "Wir müssen flexibler werden, mehr Qualität in den Kader bekommen", sagt die Trainerin. Dabei denkt sie vor allem ans Mittelfeld, sowohl zentral als auch auf außen.

Ebenfalls nicht zurücklehnen kann sich Meike Kämper. Die Torhüterin ist ab dem 20. Juni mit der Nationalmannschaft zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele im ersten Trainingslager (bis zum 28. Juni in Grassau). Für Grings ist diese Berufung ins vorläufige Aufgebot eine Bestätigung für die tollen Leistungen ihrer Keeperin, die in der letzten Saison hart an sich gearbeitet hat. "Durch den Abstieg in die zweite Liga war immer die Befürchtung da, dass Meike eher einen kleinen Schritt zurückgeht. Aber sie hat alles fantastisch umgesetzt und eine tolle Entwicklung hingelegt." Vor allem ihre Präsenz auf dem Platz hat die 22-Jährige deutlich verbessert.

Für mich ist Meike eine der besten Torhüterinnen.
Inka Grings

Jetzt darf sie sich auch nochmal bei der Nationalmannschaft zeigen. "Für mich ist Meike eine der besten Torhüterinnen", schwärmt Grings von ihrer Schlussfrau. Aber: "Sie muss sich noch ein bisschen mehr zutrauen. Höher stehen, rauskommen, mutig mitspielen. Zumal sie ja beste Voraussetzungen mitbringt und gut Fußball spielen kann." Aber das Wichtigste: "Die Mannschaft hat Vertrauen zu ihr", weiß die Trainerin.

Autor: Kristina Jäger

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