Zwei Wochen nach dem Abstieg aus der Landesliga schreiten die Planungen bei Blau-Weiß Oberhausen voran. Mit Michele Lepore gibt es bereits einen neuen Trainer.

Blau-Weiß Oberhausen

BWO will sich neu aufstellen

Florian Fischer
07. Juni 2016, 15:41 Uhr

Zwei Wochen nach dem Abstieg aus der Landesliga schreiten die Planungen bei Blau-Weiß Oberhausen voran. Mit Michele Lepore gibt es bereits einen neuen Trainer.

Sowohl Klub-Boss Frank Kielczewski als auch der neue Trainer Michele Lepore wollen kein konkretes Ziel für die kommende Spielzeit ausgeben. Oberhausens neuer Trainer betont: "Frank Kielczewski und ich haben in tollen Gesprächen, in denen wir sofort auf Wellenlänge lagen, überhaupt keine Ziele oder Vorgaben gesprochen. Wir wollen hart arbeiten und schauen dann, was dabei herauskommt." Auch der Klub-Boss von BWO will die Mannschaft nicht unnötig unter Druck setzen: "Wir wollen guten und attraktiven Fußball spielen. Dann werden wir sehen was geht."

Natürlich kann ich Erfahrungen und Eindrücke weitergeben, aber ich möchte in Oberhausen meine eigene Philosophie einbringen
Michele Lepore (Neuer Trainer BWO)

Bisher hat BWO weder einen Neuzugang noch einen Abgang zu vermelden. "Wir müssen abwarten. Die Wechselfrist endet erst am 30. Juni. Bis dahin ist alles möglich. Wir führen derzeit Gespräche, können aber noch nichts konkretes vermelden", erklärt Kielczewski.

Die kommende Spielzeit soll mit einem jungen entwicklungsfähigen Team angegangen werden. "Wir wollen jungen, talentierten und willigen Leuten die Chance bei uns geben", sagt Kielczewski. Lepore ergänzt: "Der Fußball hat sich natürlich verändert, seit ich nicht mehr selbst aktiv bin, aber ich möchte den Spielern dabei helfen, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln"

Lepore will mit seinem Team jederzeit offensiv auftreten: "Natürlich kann ich Erfahrungen und Eindrücke weitergeben, aber ich möchte in Oberhausen meine eigene Philosophie einbringen." Der frühere Stürmer vermutet, dass sein alter "Offensivdrang" auch im Spiel seiner Mannschaft wiedererkannt wird, ist aber auch der Meinung, dass damals "ein anderer Fußball" gespielt wurde.

Autor: Florian Fischer

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