Beim Abschlusstraining geht es darum, noch leichte Detailarbeit zu verrichten. Samstag war es ab 14 Uhr bei RWE vor dem heutigen Auswärts-Gang gegen die Zweitvertretung des BVB (14 Uhr, Signal Iduna Park) nicht anders. Nach dem von Kicker Mario Klinger geleiteten Warmlaufprogramm auf dem Willi Lippens-Platz versammelte man sich im Kreis, um den Ball kreisen zu lassen.

RWE: Guié-Mien wackelt weiter/Abschluss-Standards

Härtetest für Sören Brandy

og
18. August 2007, 21:27 Uhr

Beim Abschlusstraining geht es darum, noch leichte Detailarbeit zu verrichten. Samstag war es ab 14 Uhr bei RWE vor dem heutigen Auswärts-Gang gegen die Zweitvertretung des BVB (14 Uhr, Signal Iduna Park) nicht anders. Nach dem von Kicker Mario Klinger geleiteten Warmlaufprogramm auf dem Willi Lippens-Platz versammelte man sich im Kreis, um den Ball kreisen zu lassen.

Auch wenn André Schei Lindbaek Rafael Kazior einmal auf den Socken trat und Mitja Schäfer einmal den Fuß von Jozef Kotula spürte - alles dezent. Alles passend zu den 26 geruhsamen Zaungästen, von denen einer sogar seinen eigenen Liegestuhl mitbrachte. O-Ton: "Den habe für 7,90 Euro von Real. Dafür kannst Du das Ding nicht selbst machen."

Die folgende Standard-Einheit unter den Augen von Co-Trainer Ralf Außem war schon intensiver. Ferhat Kiskanc servierte ständig Ecken von rechts und links, im Kasten stand der wieder fitte Sören Pirson. Chef-Coach Heiko Bonan: "Er sitzt in Dortmund auf der Bank." Auf der anderen Seite leitete Bonan ein Schusstraining, Daniel Masuch stand hier im Tor. Bonan ließ schon einmal ein lautes "Jungs, schießt auch einmal ein Tor" hören. Außen lobte Kiskanc: "Ferry, ein gutes Ding."

Abseits der Truppe absolvierte Stijn Haeldermans zusammen mit "Physio" Stefan Braunsdorf ein intensives Laufprogramm mit Ball und Stangen. "Eine Woche benötige ich noch, dann kann ich wohl ins Teamtraining einsteigen", schnaufte der Techniker durch. Tim Gorschlüter und Michael Lorenz, beide leicht lädiert, geben grünes Licht. Rolf-Christel Guié-Mien stieß später dazu, blieb allerdings stark zurückhaltend.

"Er kam tatsächlich nach", kommentierte Bonan die Nachfrage. Offensichtlich lag der Ex-Kölner vorab länger auf der medizinischen Pritsche. Sören Brandy war gar nicht dabei, was auch für den unter der Woche operierten Kapitän Stefan Lorenz galt (sechs Wochen auf Eis). Bonan: "Schauen wir einmal, ob es bei Sören eventuell gehen könnte." Übersetzt: Heute absolviert der Ex-Kieler einen Härtetest, Bonan sieht überhaupt nicht ein, alles brühwarm aufzutischen.

Autor: og

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