Dass Leverkusen II derzeit das Maß aller Dinge in der Liga ist, darüber braucht man nicht zu diskutieren. Bayer erwischte mit neun Zählern aus drei Partien einen Traumstart, hat zusammen mit Köln II die beste Abwehr und stellt nach Gladbach II den stärksten Sturm. Zudem wissen die Werkself-Kicker auch spielerisch zu überzeugen. Verständlich, dass Speldorfs Coach Stefan Janßen seine Mannschaft vor dem heutigen Aufeinandertreffen warnt:

VFB Speldorf: Janßen und Klauß sind (noch) relaxt

"Werden in Tritt kommen"

tr
18. August 2007, 21:26 Uhr

Dass Leverkusen II derzeit das Maß aller Dinge in der Liga ist, darüber braucht man nicht zu diskutieren. Bayer erwischte mit neun Zählern aus drei Partien einen Traumstart, hat zusammen mit Köln II die beste Abwehr und stellt nach Gladbach II den stärksten Sturm. Zudem wissen die Werkself-Kicker auch spielerisch zu überzeugen. Verständlich, dass Speldorfs Coach Stefan Janßen seine Mannschaft vor dem heutigen Aufeinandertreffen warnt:

"Leverkusen gehört zu den wenigen Gegnern, nach dem wir uns richten werden. Die ziehen ihr Ding durch, deshalb werde ich Umstellungen vornehmen."

Der Coach richtet sich auf "ein brutales Pressing" ein. "Ich habe selten gesehen, dass eine Mannschaft so viel und stark in die Offensive geht wie Bayer." Doch bei der Beobachtung sind ihm auch Schwächen aufgefallen: "Es ist auch eine sehr junge Truppe. Da sind wir besonders im Zweikampf gefordert." Dass der Start mit gerade einmal einem Zähler auf der Habenseite nicht optimal verlaufen ist, weiß Janßen: "Wir entwickeln uns Schritt für Schritt, leider dauert die Integration ein wenig länger. Außerdem müssen sich einige Jungs auch noch an das Oberliga-Niveau gewöhnen." Auch Michael Klauß, Sportlicher Leiter der Mülheimer, zeigt sich (noch) relaxt: "Ich bin nicht sauer. Wir haben gegen Bergisch-Gladbach und Essen gar nicht so schlecht ausgesehen. Wir sind nicht gut gestartet, aber werden in Tritt kommen."

Und auch wenn die Hürde in Leverkusen hoch zu liegen scheint, macht Janßen deutlich, dass "wir nicht dorthin fahren, um Schadenbegrenzung zu betreiben". Und für das mögliche Erfolgsrezept hat der ehemalige Schalker auch schon einen Wunsch: "Wir haben bislang drei Mal zurückgelegen, Bayer hat immer nur frühe Tore erzielt. Ich würde gerne mal erleben, dass die auch hinten liegen. Dann wären beide Serien gerissen und deren Youngster würden mit Sicherheit nervöser werden. Das ist dann unsere Chance."

Autor: tr

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