Vor wenigen Wochen übernahm Zdenko Kosanovic das Traineramt beim FC Remscheid. Mithilfe der Relegation kann der Coach eine brisante Spielzeit positiv beenden.

FC Remscheid

Mannschaft stellt sich vor K.O.-Spiel selbst auf

Maximilian Daum
06. Juni 2016, 14:52 Uhr
Foto: Ketzer

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Vor wenigen Wochen übernahm Zdenko Kosanovic das Traineramt beim FC Remscheid. Mithilfe der Relegation kann der Coach eine brisante Spielzeit positiv beenden.

Am vergangen Wochenende genügte ein glanzloses 2:2-Remis gegen die SSVg Heiligenhaus. Der FC Remscheid darf, auf dem Umweg über die Relegation, den Klassenerhalt perfekt machen. Ein Selbstläufer wird dies in dem komplizierten K.O.-Modus allerdings nicht.

In der ersten Runde wartet mit dem ASV Süchteln zunächst ein Bezirksligist. Einen Vorteil möchte der ehemalige Zweitligaspieler in dieser Konstellation allerdings nicht sehen. Im Gegenteil - Kosanovic wirkt nachdenklich. "Meine Mannschaft stellt sich selbst auf. Ich werde wieder nur drei Mann auf die Bank setzen können, da zwei Spieler gesperrt sind", erklärt er gegenüber RevierSport. Außerdem soll der Einsatz des angeschlagenen [person=31493]Adrian Mazur [/person] weiter unklar sein.

Bei all den Turbulenzen der vergangenen Wochen, gelang es Kosanovic dennoch sich ein Bild des kommenden Gegners zu machen. "Ein Blick auf die Tabelle reicht. Das ist eine Mannschaft, die viele Tore erzielt und besonders gefährliche Mittelfeldspieler besitzt. Für uns wird es schwierig", berichtet der FC-Coach.

Die Strapazen der anstehenden Relegationen scheinen auch am erfahrenen Kosanovic nicht vorbeizugehen. "Uns wird es nirgendwo leicht gemacht! Das Spiel wird schon um 19 Uhr ausgetragen und wir müssen über eine Stunde Anfahrt auf uns nehmen. Zudem kommen unsere Spieler aus verschiedenen Städten", klagt der Remscheid-Trainer. "Trotzdem müssen wir natürlich gewinnen. Wir dürfen nicht rumjammern", relativiert Kosanovic seine Aussage. Ausreden gelten also für die Elf aus dem Bergischen Land nicht mehr, will man die unruhige Spielzeit zu einem versöhnlichen Ende führen.

Autor: Maximilian Daum

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