Der VfB Frohnhausen hat die Meisterschaft am letzten Spieltag verpasst. Die Said-Elf besiegte den VfB Lohberg mit 3:2, aber Kontrahent Viktoria Buchholz behielt letztlich die Oberhand.

BL NR 5

Frohnhausen nur Vizemeister - Said untröstlich

Marlon Irlbacher
05. Juni 2016, 18:19 Uhr
Foto: Michael Gohl

Foto: Michael Gohl

Der VfB Frohnhausen hat die Meisterschaft am letzten Spieltag verpasst. Die Said-Elf besiegte den VfB Lohberg mit 3:2, aber Kontrahent Viktoria Buchholz behielt letztlich die Oberhand.

"Das ist alles unglaublich bitter. Die ganze Woche darüber zu reden, was Buchholz wohl macht, hat uns natürlich nervös gemacht. Wir sind selber Schuld, wenn ich an die Spiele gegen Mülheim und Haarzopf denke. Das waren verschenkte Punkte. Buchholz hat die Meisterschaft total verdient", sagt ein sichtlich geknickter Issam Said, Trainer des VfB Frohnhausen.

Nachdem Frohnhausen zunächst zurücklag, drehte man die Partie und bewies am Ende echte "Comebacker-Qualitäten", aber nach dem Abpfiff erfuhr die Mannschaft dann schnell vom Buchholzer Sieg über den SC Frintrop. An den versteinerten Mienen sah man, dass die Hoffnung, auch wenn man es selber nicht mehr in der eigenen Hand hatte, riesengroß war.

Am Mittwoch wartet auf den VfB und Trainer Said die wichtige Aufstiegsrelegation. "Wir müssen uns jetzt irgendwie wieder aufraffen, auch wenn ich gerade noch total traurig bin. Aber wir leben alle diesen Traum und wollen den Aufstieg unbedingt schaffen", berichtet Said und zeigt sich sehr besorgt über die Fitness seiner Mannschaft, da man schon einige Meter gegangen sei. Er wisse nicht genau, wie er seine Mannschaft bis Mittwoch wieder fit kriegen solle, "aber da müssen wir wieder 90 Minuten Vollgas geben", erklärt Said.

Über die Relegation an sich verliert er, wie einige seiner Kollegen in anderen Ligen auch, nur wenig gute Worte. "Du spielst eine komplette Saison auf höchstem Niveau und wirst dann am Ende wegen eines schlechten Spiels oder etwas Pech nicht belohnt, das ist nicht richtig."

Bleibt abzuwarten, wie Said seine Mannschaft am Mittwoch wieder zur Höchstleistung pushen kann. Der Druck ist enorm groß, aber den Willen, das hat man heute wieder gesehen, kann man dieser Mannschaft nicht absprechen.

Autor: Marlon Irlbacher

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