Ralf Kessen war am Dienstagabend nach dem Aus im Kreispokal-Entscheidungsspiel nicht wirklich begeistert.

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DSV 1900 will in Kleve Schützenhilfe leisten

Friedhelm Thelen
05. Juni 2016, 09:40 Uhr

Ralf Kessen war am Dienstagabend nach dem Aus im Kreispokal-Entscheidungsspiel nicht wirklich begeistert.

„Wir haben am Donnerstag noch einmal miteinander gesprochen“, zeigt sich der Trainer des Fußball-Landesligisten Duisburger SV 1900 zuversichtlich, „dass sich die Jungs noch einmal zusammenreißen.“ Eine starke Hinrunde haben die Jungs in Schwarz und Rot gespielt und wurden im Januar Stadtpokalsieger – und sind am letzten Spieltag das Zünglein an der Waage, Am Sonntag um 15 Uhr kann der DSV 1900 den bisherigen Dauer-Tabellenführer 1. FC Kleve auswärts ins Tal der Tränen stürzen. Denn holen die Wanheimerorter mindestens einen Punkt, bleiben beide Duisburger Nachbarn, VfB und FSV, an der Spitze. Einer wird aufsteigen, der andere spielt die Relegation. „Wir wollen alles dafür tun, dass der Tabellendritte nicht aus Duisburg kommt“, so Ralf Kessen.

Währenddessen vermeldet sein Bruder Jörg Kessen, der sportliche Leiter des DSV 1900, drei Verstärkungen für die neue Saison. Aus der A-Jugend von Bayer Uerdingen, die vor dem KFC Dritter der Niederrheinliga wurde, wechseln Kapitän Christian Tönnißen und Vizekapitän Yannik Schürmann an die Düsseldorfer Straße. Außerdem ist das Japan-Trio wieder komplett: Vom Bezirksligisten TuS Montabaur kommt der 19-jährige Kosuke Hatta nach Duisburg. „Nach dem ersten Training habe ich ihm schon gesagt, dass er kein weiteres Probetraining machen muss“, so Ralf Kessen. Auch Jörg Kessen ist begeistert: „Das ist ein sehr guter Junge. Er spielt sehr gut Fußball, sprich Deutsch und hat überragend bei uns trainiert.“

Nach seinem Wechsel nach Deutschland spielte er zunächst in der Regionalliga-A-Jugend der Sportfreunde Eisbachtal, ehe er sein erstes Seniorenjahr in Montabaur absolvierte. Er kann als „Sechser“ und Innenverteidiger spielen. Auch die beiden Uerdinger Jungs überzeugten den sportlichen Leiter. „Christian ist Stürmer und hat 13 Tore erzielt, obwohl er vier Monate lang krankheitsbedingt passen musst“, so der sportliche Leiter. „Yannik kann als Innenverteidiger oder auf der Außenbahn spielen. Dass sie Kapitän und Vizekapitän waren, zeigt, dass es auch menschlich passt.“

Autor: Friedhelm Thelen

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