Am Donnerstag findet das Entscheidungsspiel zwischen dem Delbrücker SC und dem 1.FC Kaan-Marienborn statt.

Entscheidungsspiel

Delbrück fordert Kaan-Marienborn

Maximilian Daum
01. Juni 2016, 19:07 Uhr

Am Donnerstag findet das Entscheidungsspiel zwischen dem Delbrücker SC und dem 1.FC Kaan-Marienborn statt.

Der Sieger darf in der kommenden Spielzeit in der Oberliga antreten. Während die restlichen Westfalenligisten am vergangenen Wochenende das letzte Mal in dieser Spielzeit den grünen Rasen betraten, geht es für die beiden Zweitplatzierten der Westfalenligen in die Verlängerung. In einem Entscheidungsspiel wird der letzte Aufsteiger in die Oberliga Westfalen bestimmt und somit über Sekt oder Selters entschieden. Gespielt wird auf dem Kunstrasenplatz der TSG Sprockhövel.

Dass der 1.FC Kaan-Marienborn in diesem Entscheidungsspiel antritt, grenzt an ein kleines Fußballwunder mit schlechtem Ende für den FC. Denn der hätte bereits vier Spieltage vor Schluss gegen Westfalia Herne für klare Verhältnisse sorgen und die Meisterschaft perfekt machen können. Die Siegener unterlagen jedoch denkbar knapp mit 0:1.

In der folgenden Woche standen sie weiterhin an der Tabellenspitze - bis eine 0:2-Heimschlappe gegen die SpVg Olpe den Verlust der Tabellenführung bedeutete, welche der Nutznießer FC Brünninghausen bis zum letzten Spieltag nicht mehr hergab. Der Gegner aus dem Kreis Paderborn konnte allerdings schon länger für das Entscheidungsspiel planen.

"Es war sicherlich wichtig, dass wir schon länger die Gewissheit hatten. Dennoch haben wir die ganze Zeit die Anspannung hochgehalten und waren zuletzt gut drauf und haben dementsprechend gute Ergebnisse erzielt", berichtet der Delbrücker Trainer Guerino Capretti. Mit 4:0 ballerte sich der SC zuletzt gegen die Reserve des SV Rödinghausen warm.

"Sicherlich spielt die Psychologie eine Rolle. Kaan-Marienborn muss den Umweg nehmen. Dennoch haben beide Mannschaft die gleichen Voraussetzungen. Es wird der gewinnen, der mehr Wille und Leidenschaft zeigt und wer alle Kräfte nochmals mobilisieren kann", betont Capretti.

Besonders schätzt der ehemalige Regionalligaspieler die Offensive des Gegners. "Sie ist gut besetzt und auf den Außen haben sie viel individuelle Klasse. Eine besonders homogene Mannschaft, was erklärt, warum sie so lange auf dem ersten Platz standen", berichtet Capretti gegenüber RevierSport.

Autor: Maximilian Daum

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